Haus & Garten Praxistipps

Mit Veilchen Duft und Farbe genießen

Lesezeit: 2 Minuten Sie mögen Stiefmütterchen? Diese gehören zur Gruppe der Veilchen, welche sich sowohl im Garten als auch in freier Natur behaupten. Mit zarten Duftveilchen und großen Schweizer Riesen holen Sie den Frühling in Ihren Garten oder auch auf den Balkon.

2 min Lesezeit
Mit Veilchen Duft und Farbe genießen

Mit Veilchen Duft und Farbe genießen

Lesezeit: 2 Minuten

Veilchen blühen in vielen Gärten, wachsen aber auch in der freien Natur. Sie bringen eine breite Farbpalette in Ihren Garten. Veilchenblau kann ganz hell sein aber auch tief dunkel. Sie blühen in Gelb, elegantem Creme, Violett, reinem Weiß oder Orange.

Und zu den einfarbigen Veilchen gesellen sich noch die zwei- und sogar dreifarbigen. Mit dieser Farbpalette beleben sie bevorzugt absonnige bis halbschattige Plätze im zeitigen Frühjahr oder auch im Herbst. Wo sich die kleinen Veilchen wohl fühlen, vermehren sie sich von selbst.

Die Pflanzen mögen einen fruchtbaren, humosen Boden, der nicht so leicht austrocknet. Die meisten Veilchenarten sind sehr robust und vermehren sich entweder durch Ausläufer oder samen selbst aus.

Duftveilchen – Viola odorata

Mit dem beliebten Duftveilchen (Viola odorata) beleben Sie Ihren Frühlingsgarten nicht nur mit Farbe sondern auch mit Duft. Es wächst willig im Garten und auch in der freien Natur. Das Duftveilchen wird auch Märzveilchen oder Wohlriechendes Veilchen genannt. Es bildet herrlich duftende Teppiche.

Im Garten wird es schon seit Jahrhunderten kultiviert. Im Mittelalter war es eine Heil- und Zierpflanze. Obwohl auch andere Veilchenarten duften, ist das Duftveilchen das, welches in der Parfumerie genutzt wird. Da Duftveilchen niedrige Bodendecker sind, können Sie diese als Unterpflanzung von Rosen oder anderen Sträuchern verwenden. Es vermehrt sich sowohl durch Ausläufer als auch durch Samen, die von Ameisen verbreitet werden.

Wilde und Gartenstiefmütterchen

Einige Veilchen sind als Stiefmütterchen oder Stiefchen bekannt. In der freien Natur wachsen zum Beispiel noch häufig das einjährige Acker-Stiefmütterchen (Viola arvensis) und das Wilde Stiefmütterchen (Viola tricolor).

Weit bekannt und in Parkanlagen, Gärten und Balkonkästen blüht unser Gartenstiefmütterchen (Viola x wittrockiana) in unzähligen Varianten. Es entstand aus Kreuzungen des Wilden Stiefmütterchens mit anderen Arten. Die großblütigen werden als Schweizer Riesen bezeichnet.

Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich inzwischen die kleiner bleibenden Miniatur-Stiefmütterchen, eine Kreuzung aus Hornveilchen und Gartenstiefmütterchen. Im Handel werden Stiefmütterchen das ganze Frühjahr angeboten. Sie können sich die Pflanzen auch im August selbst aussäen, dann blühen sie spätestens im kommenden Frühjahr. Es kann bei entsprechender Witterung auch schon im Herbst sein und selbst in einem mildem Winter.

Bildnachweis: Caro S. / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...