Homöopathie Praxistipps

Halsentzündung homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Ein grippaler Infekt geht häufig mit einer Mandelentzündung einher. Lesen Sie hier, welche homöopathischen Mittel Sie einsetzen können und welche charakteristischen Symptome auf ein bestimmtes Mittel hinweisen.

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Halsentzündung homöopathisch behandeln

Halsentzündung homöopathisch behandeln

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Welche homöopathischen Mittel zur Behandlung einer Halsentzündung geeignet sind, lesen Sie hier.

Mandelentzündung mit Lachesis muta behandeln

Das homöopathische Mittel Lachesis muta ist häufig bei Mandelentzündung angezeigt. Die Beschwerden treten in der Regel nur auf der linken Seite auf oder sind links zumindest stärker als rechts.

Diese Symptome weisen auf eine Behandlung mit Lachesis muta hin:

  • geschwollene Halsdrüsen
  • blaurote Verfärbung des Rachens und der Mandeln
  • Berührungen am Hals und Wärme werden nicht vertragen.
  • Der Patient ist sich nicht sicher, ob der Hals wirklich schmerzt oder ob die Schmerzen nur eingebildet sind.

Beispielsweise kann heftige Eifersucht oder eine Zurückweisung auf erotischem Gebiet die Mandelentzündung ausgelöst haben.

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Mandelentzündung mit Apis mellifica behandeln

Das homöopathische Mittel Apis wird eingesetzt, wenn die Mandelentzündung mit starken, stechenden Schmerzen einhergeht.

Weitere typische Symptome sind:

  • Rachen und Mandeln sind blassrot und geschwollen.
  • Das Schlucken ist sehr schmerzhaft und erschwert.
  • Häufig tritt zusätzlich ein Kloßgefühl beim Schlucken auf, so dass Essen und Trinken generell vermieden wird.
  • Es besteht ein grundlegendes Verlangen nach Kälte.
  • Kalte Tücher, kaltes Trinken, das Befeuchten des Kopfes mit kaltem Wasser lindern die Beschwerden.

Mandelentzündung mit Lycopodium clavatum behandeln

Das homöopathische Mittel Lycopodium ist angezeigt, wenn die Halsschmerzen eher auf der rechten Seite auftreten oder rechts stärker sind als links. Auch das Wandern der Symptome von rechts nach links kann auf das homöopatische Mittel Lycopodium hinweisen.

Weitere typische Symptome sind:

  • Betroffene haben ein starkes Verlangen nach Wärme.
  • Betroffene sind unleidlich, aber sie wollen jemanden in der Nähe haben.
  • Kälte und Schlaf verschlimmern die Beschwerden.
  • Nachmittags fühlt sich der Erkrankte am unwohlsten.

Eine beginnende Mandelentzündung kann gut homöopathisch behandelt werden. Besonders häufig werden die homöopathischen Mittel Lachesis muta, Apis mellifica und Lycopodium clavatum eingesetzt. Andere homöopathische Mittel, die oft bei einer Mandelentzündung eingesetzt werden sind Phytolacca und Arsenicum album.

Bildnachweis: Adam Gregor / stock.adobe.com

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