Homöopathie Praxistipps

Frühjahrsmüdigkeit homöopathisch behandeln

Lesezeit: 3 Minuten Endlich ist der Frühling da! Und dann das. Müdigkeit, Erschöpfung, Lustlosigkeit. Alles geht einem viel schwerer von der Hand als sonst. Das Schlafbedürfnis ist noch stärker als in den langen Wintermonaten. Lesen Sie hier, welche homöopathischen Mittel helfen können, um die aufkommende Frühjahrsmüdigkeit zu überwinden und wieder tatkräftig und energiegeladen in den Tag zu gehen.

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Frühjahrsmüdigkeit homöopathisch behandeln

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Frühjahrsmüdigkeit mit Lachesis muta homöopathisch behandeln

Es gibt einige homöopathische Mittel, die eine Verschlimmerung der Beschwerden im Frühjahr in ihrem Mittelbild aufweisen. Als erstes homöopathisches Mittel für die Behandlung von Frühjahrsmüdigkeit gilt Lachesis muta. Menschen, die Lachesis muta benötigen, haben oft hormonell bedingte Beschwerden. Migräne, die in Verbindung mit der Menstruation auftritt, starke Hitzewallungen in den Wechseljahren und Schlafstörungen, die periodisch auftreten, weisen auf das homöopathische Mittel Lachesis muta hin.

Die Lachesis-Persönlichkeit hat generell Schwierigkeiten mit Umbrüchen. Wann immer etwas zu Ende geht und etwas Neues anfängt, bekommt sie Beschwerden. So stellt die Zeit nach dem Erwachen eine besondere Schwierigkeit für Lachesis dar. Der Übergang vom Schlaf zum Wachzustand führt zu einer Verschlechterung aller Beschwerden. Häufig sind diese Menschen morgens nicht ansprechbar.

Auch das anbrechende Frühjahr kann bei einer Lachesis-Persönlichkeit zu heftigen Beschwerden führen. Die sonst so rege und agile Lachesis fühlt sich im Frühjahr meist gar nicht wohl. Sie ist geplagt von Müdigkeit, Lustlosigkeit und Reizbarkeit. Darüber hinaus können Migräne-Anfälle, Schlafstörungen und Venenentzündungen verstärkt auftreten. Lachesis ist ebenso ein häufig eingesetztes Heuschnupfen-Mittel.

Frühjahrsmüdigkeit mit Gelsemium homöopathisch behandeln

Auch die Gelsemium-Persönlichkeit hat Probleme mit Umbrüchen. Besonders wenn sie etwas Neues darstellen soll, reagiert sie mit Beschwerden. Dies zeigt sich besonders in dem starken Lampenfieber vor einem öffentlichen Auftritt oder einer Prüfung. Der Durchbruch der ersten Knospen nach einem langen Winter, stellt für eine Gelsemium-Persönlichkeit meist eine Zeit mit intensiven Beschwerden dar. Sie ist dann übermäßig erschöpft, fühlt sich oft wie unter einer Glasglocke und leidet unter Antriebslosigkeit. Gelsemium ist auch ein bekanntes homöopathisches Mittel bei Heuschnupfen.

Frühjahrsmüdigkeit mit Lycopodium homöopathisch behandeln

Ein weiteres homöopathisches Mittel, das eine Verschlechterung der Beschwerden im Frühjahr in seinem Mittelbild aufweist, ist das homöopathische Mittel Lycopodium. Die Lycopodium-Persönlichkeit leidet unter einem generellen Gefühl der Unzulänglichkeit, das sie mit verstärkter Selbstdarstellung und einem Image des "Alleskönner" versucht zu kompensieren.

Häufig gelingt ihr das sogar. Wenn sie allerdings mit einer neuen Aufgabe und einer Zunahme an Verantwortung konfrontiert wird, geht es ihr meist schlecht. Das innere Gefühl der Unzulänglichkeit springt mit an und lässt sie zweifeln, ob sie der Aufgabe gewachsen sein wird.  

Im Frühjahr, wenn viele Menschen einen Zuwachs an Kraft und Lebensfreude erfahren, erlebt eine Lycopodium-Persönlichkeit oft das Gegenteil. Müdigkeit und Erschöpfungsgefühle stehen im Vordergrund. Die Zweifel am eigenen Können sind stärker als gewohnt. Das Einschlafen und das Durchschlafen sind gestört. Kopfschmerzen und Nasennebenhöhlenbeschwerden können verstärkt auftreten. 

Fazit

Es gibt viele verschiedene homöopathische Mittel, die bei Frühjahrsmüdigkeit hilfreich sein können. Meist geht die Frühjahrsmüdigkeit mit einer Verschlechterung anderer Beschwerden einher. Eine generelle Verschlechterung der Beschwerden im Frühjahr weisen die homöopathischen Mittel Ambra, Belladonna, Calcium carbonicum, Natrium muriaticum, Lachesis muta, Gelsemium, Lycopodium und Veratrum album auf. Besonders häufig werden die homöopathischen Mittel Lachesis muta, Gelsemium oder Lycopodium eingesetzt.  

Weitere Informationen über die besprochenen homöopathischen Mittel finden Sie hier:

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