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Frühsymptome der Schizophrenie erkennen

Lesezeit: 1 Minute In unserem Land leiden ca. 800.000 Menschen unter Schizophrenie. Je früher diese schwere psychische Erkrankung im Familien- oder Bekanntenkreis erkannt wird, umso besser kann den Betroffenen geholfen werden.

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Frühsymptome der Schizophrenie erkennen

Frühsymptome der Schizophrenie erkennen

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Jeder von uns kennt den Ausdruck im zwischenmenschlichen Leben: „Der ist doch schizophren!“ So reden Menschen über andere, wenn sich diese nicht so verhalten wie sie es erwarten. Im Leben wird umgangssprachlich gemeint: „widersprüchlich, ambivalent, inkonsequent oder auch absurd“.

Wer aber im täglichen Leben solche Sprüche von sich gibt, weiß meist nicht, was eine Schizophrenie ist. Eine Schizophrenie ist: Eine schwere psychische Erkrankung, die durch Störungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Gefühle (Affekte) gekennzeichnet ist. Es gibt sehr viele verschiedene Arten dieser Erkrankung.

Häufige Symptome sind: Wahn, Wahnvorstellungen, Halluzinationen optischer oder akustischer Natur.

Oftmals äußern sich die Frühsymptome in der nachlassenden Fähigkeit, Schlussfolgerungen zu ziehen oder sich sprachlich korrekt auszudrücken. In der Familie oder unter Bekannten können die Mitmenschen Symptome wahrnehmen wie:

  • Das Verhalten des Betroffenen wird als „befremdlich“ wahrgenommen
  • Sie wirken abwesend, unkonzentriert und irgendwie verändert
  • Auf ihnen gestellte Fragen antworten die Betroffenen inadäquat
  • Häufig lassen sich sinnlose und nicht nachvollziehbare Handlungen beobachten, z. B. ständiges Zupfen an der Kleidung usw.

Tipps für die Angehörigen oder Bekannten:

  • Wenn der Verdacht besteht, dass sich das Wesen und die Persönlichkeit verändert, sollten die nahen Angehörigen professionelle Hilfe in Anspruch nehmen
  • Im Bekanntenkreis sollte ein Gespräch mit den Angehörigen des Betroffenen gesucht werden, in dem der Verdacht geäußert wird.
  • Sollte sich der Verdacht diagnostisch als richtig erweisen, kann den Betroffenen frühzeitig geholfen werden.

Die Erkrankung beeinträchtigt nicht die Intelligenz der Person. Selbst bei einem Professor bleiben die intellektuellen Fähigkeiten erhalten. An dieser Stelle sei an einen der bedeutendsten Logiker der Mathematik des 20. Jahrhundert erinnert: Kurt Gödel ein enger Freund von Albert Einstein. Auch er litt unter Schizophrenie und behielt lange Zeit seine intellektuellen Fähigkeiten. Er glaubte immer daran, dass sein Essen vergiftet (Wahn) sei. Bis er dann mit einem Untergewicht von 40 kg in den USA starb.

Bildnachweis: pix4U / stock.adobe.com

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