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Die 5 fiesesten Internet-Fallen

Lesezeit: 2 Minuten Durch PC und Smartphone ist das Internet nahezu rund um die Uhr verfügbar. Beim Surfen stöbern Sie nach Informationen, gehen virtuell einkaufen, erledigen Ihr Banking oder fragen Ihre E-Mails ab. Allerdings lauern hier auch jede Menge Kriminelle, die es auf vertrauliche Informationen oder Ihr Geld abgesehen haben. In diesem Beitrag stellen wir ihnen die 5 miesesten Tricks der Cybergangster vor.

2 min Lesezeit
Die 5 fiesesten Internet-Fallen

Die 5 fiesesten Internet-Fallen

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Das Internet ist für die meisten Menschen ein täglich genutztes Informations- bzw. Kommunikationsmittel. Das lockt natürlich auch Kriminelle an, die auf die Unwissenheit der Nutzer spekulieren und mit illegalen Angeboten Geld machen wollen.

So entlarven Sie Internet-Fallen die per Mail kommen

Einfallstor für Fallen im Internet ist das E-Mail-Konto. Achten Sie daher besonders darauf, in welchen E-Mails Sie auf Links klicken bzw. Dateianhänge öffnen. Ein erster Indikator dafür, dass eine Mail suspekt ist, ist die Rechtschreibung. Finden sich in einer Nachricht von einem Internet-Anbieter oder einer Bank solche Fehler, sollten Sie die Mail direkt löschen. Allgemein sollten Sie Links zu Seiten, die eine Passworteingabe erfordern nicht folgen, sondern die Adresse und die Zugangsdaten manuell im Browser eingeben.

Das sind die 5 fiesesten Internet-Fallen

1. Phishing Mails

Eine der häufigsten Fallen beim Surfen im Netz sind Phishing Mails. Die kommen scheinbar von seriösen Diensten, wie PayPal, Amazon, Ebay oder Banken. Meist wird Ihnen in der Mail mitgeteilt, dass es ein Problem mit Ihrem Konto gibt. Am Ende sollten Sie dann einem Link folgen und Ihre Zugangsdaten eingeben. Die Verknüpfung führt aber nicht zum Anbieter, sondern auf die Seite von Cyber-Kriminellen, die so Ihre Zugangsdaten abfangen.

Schutz: Folgen Sie nie Links, die in einer Mail angegeben sind, um vertrauenswürdige Daten einzugeben. Geben Sie die Internet-Adresse lieber manuell in den Browser ein. Bei ersten Problemen wird der Anbieter Sie nach der Anmeldung informieren.

2. Abzock-Seiten

Im Internet kursieren zahlreiche Seiten, die nur darauf ausgelegt sind, Ihnen ein Abo unterzujubeln. Das Prinzip ist einfach. Gelockt werden Sie mit gängigen Suchbegriffen, wie Rezepten, Spielen, Navigationsangeboten oder Hausaufgabenhilfen. Auf der Seite werden Sie dann zu einer Anmeldung geführt. Dass die kostenpflichtig ist, steht nur im Kleingedruckten der AGBs, die man meist nicht liest.

Schutz: Auch, wenn es lästig ist. Lesen Sie genau durch, welche möglichen Pflichten mit einer Anmeldung verbunden sind. Da das Prinzip mittlerweile bekannt ist, sind die Anbieter gezwungen, mögliche Kosten deutlicher darzustellen.

3. Betrügereien mit Branchenbüchern

Wenn Sie ein E-Mail-Konto besitzen, werden Sie wahrscheinlich auch regelmäßig gebeten, sich in ein Branchen- oder Telefonbuch eintragen zu lassen. Oft stehen ihre Kontaktdaten bereits im Formular, um Vertrauen zu schaffen. Erst im Kleingedruckten steht dann, dass die Eintragung mit Kosten verbunden ist.

Schutz: Löschen Sie entsprechende Mails sofort. Nur bei Anbieter, die Sie wirklich kennen und bei denen Ihnen die Preise bekannt sind, sollten Sie antworten.

4. Gewinnversprechen

Oft werden Ihnen per E-Mail fantastische Gewinnversprechen gemacht. Die sollen über Casinos oder die Börse gemacht werden. Sogar von Gewinngarantien ist die Rede. Hintergrund ist meist, dass Ihnen Kreditkartendaten und Ihre Adresse entlockt werden sollen.

Schutz: Je toller das Angebot klingt, desto vorsichtiger sollten Sie sein. Wäre es möglich, irgendwo ohne Risiko tausende von Euros im Monat zu verdienen, würden die Versender sich nicht die Mühe machen, andere zu informieren.

5. Gefährliche Dateianhänge

Transportmittel für gefährliche Dateianhänge ist meist eine Mail, in der Sie darauf hingewiesen werden, dass eine Rechnung offen steht oder Ihr Konto überzogen wurde. Auch Rechnungen von Telekommunikationsanbietern werden hier häufig als Einfalltor genutzt. Der Dateianhang ist meist als komprimierte ZIP-Datei getarnt. Tatsächlich handelt es sich aber um eine ausführbare Datei, die einen Virus oder Trojaner auf Ihrem Rechner installiert.

Schutz: Öffnen Sie keine Dateianhänge von E-Mails, wenn Sie den Absender nicht kennen und ihm unbedingt vertrauen.

Bildnachweis: anyaberkut / stock.adobe.com

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