Homöopathie Praxistipps

Das homöopathische Mittel Aceticum acidum

Lesezeit: 2 Minuten Aceticum acidum wird, wie alle homöopathischen Säuremittel, bei starken Erschöpfungszuständen mit Auszehrung und Verlangen nach sauren Nahrungsmitteln eingesetzt. Lesen Sie hier, welche Beschwerden speziell auf Aceticum acidum, die Essigsäure, hinweisen.

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Das homöopathische Mittel Aceticum acidum

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Aceticum acidum – Auszehrung mit Schwäche und Flüssigkeitsansammlungen
Das körperliche Bild von Acidum acidum ist geprägt von großer Schwäche. Trotz guten Appetits kommt es zur Abmagerung bis hin zu deutlichem Untergewicht. Außerdem zeigen sich Flüssigkeitsansammlung in Form von Ödemen. Diese befinden sich hauptsächlich an den Knöcheln und an den Füßen. Das Zuviel an Flüssigkeiten im Körper zeigt sich auch in den erschöpfenden Nachtschweißen und in einer vermehrten Schleimbildung in den Bronchien.

Charakteristisch für die Säuren in der Homöopathie – mangelhafte Verwertung
Menschen, die eine homöopathische Säure benötigen, weisen eine schlechte Verwertung von den Nahrungsmitteln auf, die sie zu sich nehmen. Im körperlichen Bereich liegt eine Schwäche vor, Vitamine und Mineralstoffe und auch Kohlenhydrate angemessen zu verwerten.

Dies führt häufig zu Haarausfall und Malabsorptionskrankheiten wie Zöliakie. Auch Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gehören zum Beschwerdekomplex der Säuremittel. Die eigene Struktur ist häufig so schwach ausgebildet, dass der Körper mit der Aufspaltung der Nahrungsmittel und der Differenzierung in den brauchbaren Anteil und den unbrauchbaren Anteil überfordert ist.

Aceticum acidum – reichlicher Urin und starker Durst
Das klinische Bild von Aceticum acidum weist häufig auch auf eine Diabetes hin. Der Durst kann nachts sogar stärker sein als tagsüber. Kinder, die Aceticum acidum benötigen, schreien nachts, wenn sie nichts zu trinken bekommen. Sie können zusätzlich unter krampfartigen Bauchschmerzen und Verstopfung leiden.

Auch hier zeigt sich das Problem, die angebotene Nahrung adäquat zu verwerten. Der starke Durst entsteht, weil der Körper die Giftstoffe ausschwemmen möchte. Doch da dies nicht gut gelingt, wird die viele Flüssigkeit, meist ohne die Giftstoffe binden zu können, wieder ausgeschwemmt und der Kreislauf beginnt von vorn.

Verlangen nach Saurem und Unverträglichkeit von Wein und Essig
Das Nahrungsmittelverlangen von Menschen, die eine homöopathische Säure benötigen, zeichnet sich häufig durch ein ausgeprägtes Verlangen nach saurem Obst oder Pickles aus. Meist liegt aber gleichzeitig eine Unverträglichkeit von sauren Lebensmitteln vor.

So weisen homöopathische Säuremittel in ihrem Mittelbild Aphten, Ulzerationen und Magenschleimhautentzündung nach dem Genuss von sauren Früchten auf. Aceticum acidum hat zusätzlich noch eine deutliche Unverträglichkeit von saurem Wein und Essig in seinem Mittelbild. Diese besondere Kombination führt den behandelnden Homöopathen oft direkt zu dem Mittel Acidum Aceticum, auch wenn die anderen Beschwerden auch auf andere homöopathische Säuren hinweisen können.

Fazit
Homöopathische Säuremittel werden eingesetzt, wenn Menschen über außergewöhnliche Erschöpfung mit Auszehrung und Verlangen nach sauren Lebensmitteln berichten. Typisch für das homöopathische Mittel Acidum aceticum sind außerdem die starken Flüssigkeitsansammlungen im Körper und der nächtliche Durst mit reichlichem Urin beim Wasserlassen.

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