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Blutvergiftung: Behandeln einer Sepsis

Lesezeit: 2 Minuten Eine Blutvergiftung ist unverzüglich im Krankenhaus zu behandeln. Je nach Verlauf der Sepsis ist unter Umständen auch die Aufnahme auf der Intensivstation mit kontinuierlicher Kreislauf- und Atmungsüberwachung erforderlich.

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Blutvergiftung: Behandeln einer Sepsis

Blutvergiftung: Behandeln einer Sepsis

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Da eine Blutvergiftung innerhalb kurzer Zeit in einen septischen Schock übergehen kann, muss beim geringsten Verdacht auf Blutvergiftung diese in einem Krankenhaus behandelt werden.

Je nach Schwere des Krankheitsbildes kann bei einer Blutvergiftung auch eine Aufnahme auf der Intensivstation mit kontinuierlicher Kreislauf- und Atmungsüberwachung erforderlich sein.

Die Blutvergiftung behandeln

Um die Blutvergiftung zu behandeln und den verursachenden Keim abzutöten, bekommen die Patienten in der Regel unverzüglich ein Antibiotikum, manchmal auch mehrere in Kombination, die einander in ihrer Wirkung ergänzen. Wegen der besseren Wirksamkeit werden zur Behandlung der Blutvergiftung die Antibiotika im Allgemeinen als Infusion verabreicht.

Welches Antibiotikum verabreicht wird, um die Blutvergiftung richtig zu behandeln, ist abhängig von der Art der Infektion und dem in der Blutkultur nachgewiesenen Erreger. Da der Nachweis des Erregers mindestens einen Tag in Anspruch nimmt, wird zur Behandlung der Blutvergiftung bis dahin mit einem Breitspektrum Antibiotika therapiert.

Antibiotika zur Behandlung der Sepsis

Um eine Blutvergiftung zu behandeln, ist man auf den Einsatz von Antibiotika angewiesen. Leider kann dies mit unerwünschten Nebenwirkungen verbunden sein. So kann es bei der Behandlung der Blutvergiftung mit Antibiotika zu allergischen Reaktionen kommen. Als schwere – allerdings nur selten auftretende – Nebenwirkungen sind sogar Schäden an Nieren und anderen Organen möglich.

Bei einer Behandlung der Blutvergiftung steht der Nutzen der Antibiotikagabe im Vordergrund. Um die Blutvergiftung wirkungsvoll zu behandeln, müssen die Bakterien unbedingt abgetötet werden, damit eine weitere Ausbreitung im Körper verhindert werden kann. Ohne Einsatz von Antibiotika lässt sich eine Blutvergiftung nicht behandeln und lebensbedrohliche Komplikationen wären vorprogrammiert.

Um Blutvergiftungen zu behandeln sind u. U. auch Operationen möglich

Um zu verhindern, dass ständig neue Bakterien in die Blutbahn eindringen, muss der Entzündungsherd gefunden und entsprechend behandelt werden. Hierzu sind unter Umständen auch Operationen notwendig.

Wird die Blutvergiftung durch Pilze ausgelöst, werden zur Behandlung Antimykotika eingesetzt. Wurde die Blutvergiftung durch Viren ausgelöst, muss sich die Behandlung der Blutvergiftung oft auf eine Therapie der Begleiterscheinungen beschränken, da es nur gegen wenige Viren wirksame Medikamente gibt.

Verlauf einer Blutvergiftung

Je früher eine Blutvergiftung erkannt wird, desto besser lässt sie sich behandeln. Nach wie vor gehört die Blutvergiftung aber immer noch zu den Problemerkrankungen, an der Tausende von Menschen sterben.

Gefährdet sind vor allem Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, da die Blutvergiftung bei diesen häufig in einen septischen Schock übergeht oder zu einem Multiorganversagen führt. Eine schwere Blutvergiftung lässt sich häufig nicht mehr beherrschen und führt in vielen Fällen zum Tod des Patienten.

Schutz vor einer Blutvergiftung

Der beste Schutz vor einer Blutvergiftung besteht darin, das Eindringen von Krankheitserregern zu verhindern. Daher sollten auch kleinere Verletzungen immer gesäubert und desinfiziert werden.

Im Zweifelsfall sollte schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden. Fieber, über dessen Ursache keine Klarheit besteht, ist immer durch einen Arzt zu behandeln.

Bildnachweis: Zerbor/ stock.adobe.com

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