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Anämien: Die Eisenmangelanämie – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Lesezeit: 2 Minuten Die Eisenmangelanämie gehört zu den hypochromen Anämieformen. Sie entsteht häufig durch eine innere Blutung, beispielsweise durch ein Geschwür im Darm, wozu es im Körper zu einem (unbemerkten) Blutverlust kommt. Sie kann aber auch durch eine Resorptionsstörung ausgelöst werden.

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Anämien: Die Eisenmangelanämie – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

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Eisenmangelanämie: Zu wenig Eisen im Blut
Um eine Eisenmangelanämie sicher diagnostizieren zu können, müssen die Blutwerte getestet werden. Im Blutbild ist in der Regel der Hämoglobin-Wert (Hb-Wert) herabgesetzt. Außerdem müssen Werte für den Eisengehalt, die Erythrozyten-Anzahl und Ferritin und Transferritin aufgestellt werden. Ist der Eisengehalt im Blut vermindert, kann eine zu starke Menstruation die Ursache sein.

Hier kann eine homöopathische Konstitutionsbehandlung erfolgreich sein. Häufig eingesetzte homöopathische Mittel sind Lachesis muta, Phosphorus und Sepia officinalis. Sie können, richtig eingesetzt, die Menstruation und die Blutungsmenge normalisieren. Durch die Normalisierung des Zyklus geht in diesem Fall die Eisenmangelanämie zurück. Die Blutwerte regulieren sich allerdings häufig erst nach einigen Monaten.

Eisenmangelanämie: Substitution von Eisen
Durch eine Substitution von Eisen durch Eisenpräparate kann der Eisengehalt kurzfristig gebessert werden. Dies ist manchmal notwendig, wenn der Eisenwert (bzw. der Hämoglobin-Wert) schon einen bedenklichen Wert angenommen hat. Darüber hinaus können eisenhaltige Nahrungsmittel wie Rote Beete gemeinsam mit Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln oder Getränken verzehrt werden. Vitamin-C hilft dem Körper das Eisen aufzunehmen und kann so zu einer schnelleren Normalisierung der Blutwerte beitragen.

Eisenmangelanämie in der Schwangerschaft
Bei vielen Frauen sinkt der Hb-Wert vorübergehend in der Schwangerschaft auf 10 oder weniger ab. Auch in diesem Fall spricht man von einer Eisenmangel-Anämie. Vielen Frauen werden deswegen Eisenpräparate verordnet, um den Hämoglobingehalt nicht weiter absinken zu lassen.

Man spricht hier auch von einer Verdünnungsanämie, weil das Blut durch die Retention von Wasser verdünnt wird. Gegen Ende der Schwangerschaft steigt der Hb-Wert auch ohne Eisenpräparate wieder an. Der Hb-Wert kann auch in der Schwangerschaft durch eisenhaltige Nahrung stabilisiert werden.

Anämiezeichen – immer auch ein Warnsignal
Eine Anämie kann immer auch auf einen Tumor oder ein karzinogenes Geschehen hinweisen. Deswegen ist es wichtig, bei den typischen Anämiezeichen (Blässe von Haut und Schleimhaut, Schwindel, rasche Ermüdbarkeit, Ohnmachtsneigung) einen Arzt aufzusuchen. Eine chronische Anämie kann auch homöopathisch behandelt werden, wenn die Ursache medizinisch abgeklärt worden ist.

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