Familie Praxistipps

Achtung vor Erziehungsfallen

Lesezeit: 1 Minute Es gibt Faktoren bei der Kindererziehung, die dem Kind eher schaden als nützen, obwohl seine Eltern natürlich nur die besten Absichten haben. Mit den folgenden Elterntypen hat es Ihr Kind mitunter schwer:

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Achtung vor Erziehungsfallen

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  1. Die "perfekten" Eltern: Besonders engagierte Eltern haben den hohen Anspruch, in der Erziehung keine Fehler machen zu dürfen, denn sie wollen "immer nur das Beste" für ihr Kind. Doch wer erzieht, macht zwangsläufig immer wieder Fehler. Wir sind alle nur Menschen und jeder hat mal einen schlechten Tag (natürlich auch unsere Kinder!) – das ist ganz normal. Verabschieden Sie sich von dem Gedanken, alles richtig machen zu müssen! Denn wer sich selbst und anderen Fehler zugesteht, wird entspannter mit Problemen umgehen und diese kreativer und konstruktiver lösen können. Und Kinder verkraften locker den einen oder anderen Erziehungsfehler, wenn das Klima in der Familie ansonsten stimmt.
  2. Die übervorsichtigen "Gluckeneltern": Alle Eltern möchten ihre lieben Kleinen besonders schützen und ihnen alle Widrigkeiten vom Leib halten. Manche Eltern packen ihr Kind jedoch sprichwörtlich in Watte und erreichen damit genau das Gegenteil. Solche Kinder sind wenig widerstandsfähig und verletzen sich – körperlich und seelisch – besonders rasch. Als Eltern sollten Sie Ihr Kind so gut kennen, dass Sie wissen, was Sie ihm zutrauen können. Ihr Kind muss seine Grenzen ausloten dürfen, nur so kann es sich gesund entwickeln. Und wenn Sie im Lauf der Zeit die Grenzen weiter stecken können, gewinnt es an Selbstvertrauen.
  3. Die inkonsequenten Eltern: Dieser Elterntyp droht, kündigt drakonische Strafen an oder schreit – doch es passiert in Wirklichkeit gar nichts. Das merken die Kleinen natürlich schnell und nehmen ihre Eltern nicht mehr ernst. Kinder, die bei Überschreitung von Grenzen nicht mit Konsequenzen rechnen müssen, empfinden ihre Eltern schnell als "schwach". Im schlimmsten Fall kommt die "Teilnahmslosigkeit" der Eltern beim Kind gar als Desinteresse an seiner Person an.

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