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5 Gründe, warum Heimarbeit für Mütter keine gute Lösung ist

Lesezeit: 2 Minuten In vielen Familien ist das Geld knapp. Viele Mütter suchen deswegen nach Heimarbeit, um einen Beitrag zum Familieneinkommen leisten zu können. Aber Heimarbeit ist meist nur auf den ersten Blick eine gute Lösung.

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5 Gründe, warum Heimarbeit für Mütter keine gute Lösung ist

5 Gründe, warum Heimarbeit für Mütter keine gute Lösung ist

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Das Muttersein ist mehr als ein Vollzeitjob

Eine Frau, die das Muttersein ernst nimmt, ist den ganzen Tag beschäftigt. Schließlich gibt es noch den Haushalt und diverse Verpflichtungen, so dass am Ende des Tages selten Zeit übrig bleibt.

Wenn der Partner dann noch beruflich stark eingebunden ist, bleiben alle heimischen Verpflichtungen der Mutter überlassen. Zusätzliche Heimarbeit kommt deswegen aus zeitlichen Gründen kaum in Frage. Das gilt umso mehr, wenn nicht nur ein Kind vorhanden ist.

Heimarbeit für Mütter: Heimarbeit fordert den Geist nicht

Sicher gibt es Heimarbeit, die intellektuell anspruchsvoll ist. Das Problem ist nur: Solche Jobs werden meist nicht ausgeschrieben. Heimarbeit besteht fast immer aus einer einfachen, stupiden Tätigkeit.

Das mag in einer Situation, in der eine Familie unbedingt Geld braucht, akzeptabel sein, aber auf Dauer werden Sie mit einer anspruchslosen Heimarbeit wahrscheinlich nicht glücklich. Deshalb sollte die Heimarbeit nur eine Übergangslösung sein

Heimarbeit wird schlecht bezahlt

Die Entlohnung für Heimarbeit ist oftmals sehr schlecht. Den meisten Heimarbeitern fällt das aber erst nach einer Weile auf, denn meist wird nach Stückzahl bzw. Menge bezahlt und am Anfang ist es schwer einzuschätzen, wie groß der Zeitaufwand ist. Alleine schon aus finanziellen Gründen lohnt es sich deswegen kaum, Heimarbeit anzunehmen.

Heimarbeit verstärkt die Isolation

Mütter haben zwar einen großartigen Job und Sie bekommen viel von ihren Kindern zurück, aber das Muttersein kann auch zu einer Isolation führen. Während der Freundeskreis sein ganz normales Leben weiterführt, müssen Sie als Mutter zahlreiche Verpflichtungen übernehmen.

Das führt schon aus ganz praktischen Gründen dazu, dass Sie Ihre Freundinnen und Freunde seltener sehen als früher. Wenn Sie sich dann noch für Heimarbeit, statt für einen normalen Nebenjob entscheiden, sitzen Sie bei der Arbeit ebenfalls allein zu Hause.

Insbesondere wenn Ihnen der Austausch mit anderen Menschen wichtig ist, sollten Sie Heimarbeit vermeiden. Ein Nebenjob, bei dem Sie neue Kollegen kennenlernen und in einem anderen Umfeld arbeiten, ist für Ihre Psyche mit Sicherheit die bessere Wahl.

Bildnachweis: JenkoAtaman / stock.adobe.com

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