Lebensberatung

Hilfe bei Drogen- und Suchtproblemen finden

Hilfe bei Drogen- und Suchtproblemen finden
geschrieben von Wolfgang Laub

Drogenprobleme spielen in vielen Familien eine Rolle, treten schon oft bei jungen Menschen auf und belasten sehr. Dazu kommen (gegenseitige) Schuldvorwürfe und weitere unschöne Folgen, zum Beispiel auch finanzielle Sorgen. Das kann wiederum zu weiteren Suchtproblemen führen. Hilfe aus diesem verhängnisvollen Kreislauf finden Sie hier.

Der Druck in unserer Gesellschaft ist enorm. Millionen Menschen sind Opfer davon, bekommen Burn-out und dergleichen. Schon Kinder und Jugendliche greifen deshalb immer häufiger zu zumindest “kleinen” – aber nicht ungefährlichen – Aufputschmitteln. Eine Studie unter deutschen Schülern und Studenten am Uniklinikum Mainz ergab: Vier Prozent hatten bereits Stimulanzen wie Ritalin-Wirkstoffe geschluckt, um ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Nur 11 Prozent lehnten dies generell ab.

Mit neuem Turbo-Abitur und verschärften Studien- und Ausbildungsbedingungen sind so schon bei Schülern, Auszubildenden und Studenten zu viel Koffein, Nikotin, Alkohol oder andere Drogen häufige Probleme. Ebenso leiden Millionen Arbeitende, aber auch sehr viele Hausfrauen, Arbeitslose usw. unter dem Stress des Alltags oder unter einer empfundenen Sinnlosigkeit des Lebens.

Sucht hängt meistens mit Sehnsucht zusammen bzw. mit der Suche nach irgendetwas

Man sucht nach einem Sinn im Leben bzw. nach Auswegen aus zu viel Stress, der Sinnlosigkeit, der Langeweile, den eigenen Ängsten. Man sucht nach Sinn, Freude, Sicherheit usw. und versucht Sehnsüchte nach einem erfüllten Leben, Beziehungen, Tätigkeiten etc. zu befriedigen. Da man das derzeit nicht befriedigend erreicht, sucht man “Ersatzbefriedigungen”.

Drogen geben nur kurzfristig Befriedigung

Auf Dauer werden mit Drogen aber keine Probleme gelöst. Im Gegenteil. Als Folgen der Drogen können fatale Folgen entstehen – körperlich und psychisch, auch finanziell, und generell sehr belastende Probleme für einen selbst und andere Menschen, die einem nahestehen. Man nimmt dann oft noch mehr Drogen, bekommt noch mehr Probleme, verliert auch zunehmend Freunde, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein – es wird immer aussichtsloser. Suizid ist nicht selten die Folge.

Unnötige Schuldgefühle – und Auswege

Letztlich geht es darum, aus nur scheinbaren (Ersatz-)Befriedigungen ein wirklich befriedigendes Leben zu erreichen, privat und beruflich. Manchmal auch innerhalb der Beziehung bzw. Familie. Der Betroffene bzw. sein Problem ist oft nur ein Ausdruck davon, dass dort insgesamt etwas nicht stimmt. Wenn zum Beispiel nicht offen miteinander kommuniziert wird. Man sollte hier mit (alleinigen) Schuldzuweisungen sehr vorsichtig sein!

Aber natürlich auch mit Selbstvorwürfen bzw. mit Vorwürfen anderen gegenüber. Natürlich hat auch der, der zu Drogen greift, zumindest eine Mit-Verantwortung. Und es liegt sicher auch nicht immer an der Familie bzw. Beziehung, sondern sehr oft auch an Überforderungen im beruflichen oder sonstigen Alltag. Wofür Betroffene  i.d.R. nichts können. Deren Partner oder Familie aber auch nicht.

Das alles zu erkennen und vor allem auch Lösungen entwickeln zu können, überfordert Betroffene und deren Umfeld fast immer. Sich hier professionelle Hilfe zu suchen – die kann jeder Mensch einmal gebrauchen, auch die stärkste und beste Persönlichkeit – ist alles andere als eine Schande und unbedingt empfehlenswert, fast immer auch unbedingt nötig, auch beim Drogenentzug!

Nützliche Adressen:

Erster Ansprechpartner ist ein Arzt des Vertrauens, der auch therapeutische bzw. auch eventuelle nötige klinische Hilfe vermitteln kann. Bitte diesen unbedingt aufsuchen – Selbstdiagnose bzw. -therapie kann tödlich enden!

Bildnachweis: monticellllo / stock.adobe.com

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Wolfgang Laub