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In der Ausbildung Drogen konsumiert: Kündigung für den Azubi?

Lesezeit: < 1 Minute Drogen und Ausbildung – das passt so gar nicht zusammen. Wenn der Azubi beim Konsum von Drogen erwischt wird, dann hat das Konsequenzen. Gilt das wirklich immer?

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In der Ausbildung Drogen konsumiert: Kündigung für den Azubi?

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Drogendelikte im Ausbildungsbetrieb und das als Azubi – das dürfte in der Regel eine fristlose Kündigung nach sich ziehen. Eigentlich sind die Voraussetzungen, einem Azubi zu kündigen, so umfassend, dass eine Kündigung nur im absoluten Ausnahmefall möglich ist. Beim Drogenkonsum hört der Spaß allerdings auf – für Arbeitsrichter dürfte das ebenfalls gelten. 

Auch bei anderen Delikten rund um Drogen muss der Azubi mit Konsequenzen rechnen. Drogenhandel im Ausbildungsbetrieb ist ein entsprechendes Beispiel. Als Ausbilder kennen Sie hier kein Pardon. Wer im Rahmen der Ausbildung mit Drogen handelt, der fliegt. Und er muss mit einer Anzeige rechnen. So weit – so klar.

Drogen in der Freizeit des Azubi: Dem Auszubildenden kündigen? 
Komplizierter wird es, wenn der Azubi außerhalb von Betrieb und Ausbildungszeit Drogen konsumiert oder mit Drogen handelt. Möglicherweise wird er erwischt und verurteilt. Bei einer Verurteilung auf Bewährung oder zu einer Geldstrafe steht der Fortsetzung der Ausbildung eigentlich nichts im Wege. Möglicherweise werden Sie als Ausbilder aber dennoch darüber nachdenken, eine Kündigung auszusprechen. 

Mein Tipp: Lassen Sie die Finger davon. Hat das Delikt mit der Ausbildung nichts zu tun und wird diese voraussichtlich auch nicht negativ beeinflussen, dann wird eine Kündigung einer gerichtlichen Prüfung vermutlich nicht standhalten. Ausbildung ist Ausbildung und Freizeit ist Freizeit. Macht sich der Azubi in der Freizeit mit einem Delikt, beispielsweise dem Konsum von Drogen, schuldig, dann ist er nicht zusätzlich vom Ausbildungsbetrieb zu bestrafen.

Sie können und werden den Azubi natürlich unter intensivere Beobachtung nehmen. Das ist Ihr Recht und das ist auch zu empfehlen. Es sollte allerdings das Ziel sein, ihn seine Ausbildung beenden zu lassen. Ganz nebenbei bemerkt: Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung hat er künftig mehr Chancen im Leben und die Wahrscheinlichkeit einer kriminellen Karriere sinkt.

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