Schule

So bereiten Sie Ihr Kind auf das Lesen und Schreiben lernen vor

Eltern haben manchmal Bedenken, schulischen Stoff vorweg zu nehmen. Sicher wäre es verkehrt, wenn Sie mit Ihrem Kind vor Schuleintritt anfangen würden, systematisch das Lesen zu trainieren oder gar ihm das Alphabet beizubringen. Doch die Wissbegierde Ihres Kindes rund um Buchstaben, Lesen und Schreiben zu bremsen wäre ebenso falsch. Mit den folgenden 5 Tipps liegen Sie genau richtig.

Tipp 1. Das Interesse für Buchstaben wecken und fördern
Fördern Sie die Neugierde Ihres Kindes, ohne es zu bedrängen. Lesen Sie beispielsweise die Aufschrift auf der Kakaodose oder auf einem Reklameplakat langsam und deutlich vor. Zeichnen Sie dabei mit dem Finger den Schriftzug nach.

Tipp 2. Loben anstatt zu entmutigen
Das Schreiben lernen vollzieht sich in Phasen. Bereits das Kritzeln ist eine Form von Schreiben, besser gesagt eine Vorstufe dazu. Reagieren Sie mit Interesse, vor allem wenn Ihr Kind erklärt, was es da geschrieben hat, z. B. auf einem Einkaufszettel oder in einem Brief an die Puppe. Sollte schon der ein oder andere Buchstabe darunter sein, zeigen Sie darauf und sprechen den dazugehörigen Laut deutlich aus; aber keinesfalls wie im Alphabet, z. B. als "be", sondern als Laut "b".

Tipp 3. Die Wahrnehmung schulen
Oft malen Kinder Buchstaben ab, z. B. den eigenen Namen, aber auch andere Wörter. Dabei vertauschen sie oft die Richtung. So setzen Sie z. B. beim "B" die Rundungen links vom senkrechten Balken. Zeigen Sie die richtige Schreibweise, doch ist es zunächst nicht gravierend, wenn Ihr Kind immer wieder einmal die Richtung vertauscht.

Durch das systematische Lesen lernen in der Schule wird das in der Regel rasch korrigiert. Doch auch Sie können die Wahrnehmung fördern: In Übungsheften oder  in PC-Programmen mit vorschulischen Anregungen finden Sie Übungen zur Förderung der räumlichen Wahrnehmung. Beispielsweise muss das Kind alle Tassen ausmalen, die wie die Vorlage am Anfang der Zeile aussehen, in einem Fall mit dem Henkel nach links, in einem anderen Fall mit dem Henkel nach rechts.

Tipp 4. Den eigenen Namen schreiben
Wahrscheinlich brauchen Sie Ihr Kind nicht anzuregen, den eigenen Namen zu schreiben. In der Regel hat es dies im Kindergarten längst gelernt, z. B. um eine Zeichnung zu kennzeichnen. Regen Sie auch zu Hause an, beispielsweise einen Wunschzettel oder eine Nachricht im Spiel mit dem eigenen Namen zu versehen. Den eigenen Namen zu schreiben gehört heutzutage zu den Fähigkeiten, die von einem schulfähigen Kind erwartet werden.

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Katharina Schlamp