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Umsatzsteuersätze 2010 in Rumänien, Griechenland, Portugal und Großbritannien

Lesezeit: 1 Minute Nach Spanien und Finnland erhöhen jetzt weitere europäische Staaten ihre Umsatzsteuersätze. Zur Eindämmung des Staatsdefizits erhöhen Mitte 2010 Rumänien, Griechenland, Portugal und Großbritannien ihre USt-Sätze.

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Umsatzsteuersätze 2010 in Rumänien, Griechenland, Portugal und Großbritannien

Umsatzsteuersätze 2010 in Rumänien, Griechenland, Portugal und Großbritannien

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Umsatzsteuersätze in Rumänien

In Rumänien wurde am 26. Juni 2010 durch eine Gesetzesänderung beschlossen, den Regel-Umsatzsteuersatz von 19 % auf 24 % zu erhöhen. Die Änderung wurde am 28. Juni 2010 im Gesetzblatt veröffentlicht und ist mit Wirkung ab 1. Juli 2010 in Kraft getreten.

Umsatzsteuersätze in Portugal

Wie bereits vor einiger Zeit angekündigt hat jetzt auch Portugal seinen Umsatzsteuersatz erhöht, und zwar von 20 % auf 21 %. Die Erhöhung ist zum 1. Juli 2010 wirksam geworden.

Umsatzsteuersätze in Griechenland

Wegen des hohen Staatsdefizits hat auch Griechenland seine Umsatzsteuersätze nach oben angepasst. Die letzte Änderung des Umsatzsteuersatzes von 19 % auf 21 % war erst zum 15. März 2010 in Kraft getreten. Jetzt wurden die Umsatzsteuersätze erneut erhöht:

  • Der Regelsteuersatz steigt von 21 % auf 23 %
  • Der ermäßigte Steuersatz steigt von 10 % auf 11 %
  • Der stark ermäßigte Steuersatz steigt von 5 % auf 5,5 %

Für die Ägäischen Inseln wurden die Umsatzsteuersätze von 15 % und 7 % auf 16 % und 8 % angehoben. Der stark ermäßigte Umsatzsteuersatz beträgt dort weiterhin 4 %. Die Gesetzesänderung ist zum 1. Juli 2010 in Kraft getreten.

Umsatzsteuersätze in Großbritannien

In Großbritannien plant die Regierung beabsichtigt, den Regel-Umsatzsteuersatz von 17,5 % auf 20 % zu erhöhen. Diese Erhöhung soll bereits am 4. Januar 2011 in Kraft treten.
Hinsichtlich der Steuerbefreiungen sind keine Änderungen geplant. Daher bleibt es bei Kinderkleidung, bestimmten Lebensmitteln, Zeitungen und Büchern wie bisher bei der Steuerbefreiung. Diese Steuerbefreiung gilt zum Beispiel auch für Leistungen im Bereich des Gesundheits- sowie Bildungssektors.

Bildnachweis: Wrangler / stock.adobe.com

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