Businesstipps Personal

Tipps zur Auswahl der optimalen Computerbrille

Tipps zur Auswahl der optimalen Computerbrille
geschrieben von Thomas Pfister

Sehhilfen wie Bildschirm- und Computerbrille beugen rascher Übermüdung und Konzentrationsstörungen am Bildschirmarbeitsplatz vor. Es gibt viele Arten von speziellen Sehhilfen, aus denen Ihr Augenarzt für Sie die richtige auswählt. Welche das sind und welche für Ihre Augen geeignet sind, lesen Sie hier.

Wozu Sie eine Computerbrille brauchen

Herkömmliche Lese- oder Fernbrillen sind keine speziellen Sehhilfen für Ihre Arbeit am Bildschirm. Das ist auch der Grund dafür, dass mit normalen Brillen am Computer die Augenreizungen, Konzentrationsstörungen und Übermüdung auftreten können.

Außerdem sind am Bildschirmarbeitsplatz verschiedene Sehentfernungen möglich. Denken Sie nur an Ihren Abstand zum Bildschirm, zur Tastatur, zum Vorlagenhalter, und vielen anderen Arbeitsgegenständen. Im Folgenden, erfahren Sie mehr über die verschiedenen Arten von Computerbrillen und welche für Sie geeignet ist.

Ein-Stärken-Brille, Monofokalbrille

Das ist eine besondere Form von Lesebrille und ist auf Ihren individuellen Sehabstand zum Bildschirm abgestimmt. Zum Beispiel auf den Abstand von fünfundsechzig Zentimeter. Diese Computerbrille ist nicht als Fernbrille oder reine Lesebrille geeignet.

Zwei-Stärken-Brille, Bifokalbrille

Sie kann entweder Gläser für die Ferne und den Bildschirmbereich enthalten oder für zwei Nahbereiche, wie zum Beispiel für einen Abstand von 40 Zentimeter und 70 Zentimeter. Diese Computerbrille wird am häufigsten eingesetzt.

Drei-Stärken-Brille, Trifokalbrille

Wie der Name schon sagt, sind hier drei Sehbereiche eingearbeitet. Zwei Nahbereiche und ein Fernbereich. Der große Nachteil dieser Brille ist, dass aufgrund der Anzahl der Möglichkeiten nur schmale Sehbereiche möglich sind. Das kann bei Ihnen zu Verspannungen im Nacken führen.

Gleitsichtbrille

Diese Art von Computerbrille  ist eine Bifokalbrille oder eine Trifokalbrille, bei der die Trennkanten zwischen den Gläserstärken weggeschliffen wurden. Diese Gläser sehen einfach besser aus. Leider ist im Übergangsbereich das Sehen nur bei einer bestimmten Kopfhaltung möglich. Außerdem sind im Seitenbereich die Gegenstände nur unscharf zu erkennen, deshalb sollte die Gleitsichtbrille nur in begründeten Ausnahmefällen zum Einsatz kommen.

Welche Kosten der Arbeitgeber für die Computerbrille trägt:

  • Grundsätzlich werden bei Bildschirmbrillen Silikat-Gläser verwendet und bezahlt.
  • Kunststoffgläser werden nur bei ärztlicher Verordnung zum Beispiel aus Gewichtsgründen bei großen Gläserstärken bezahlt.
  • Entspiegelung der Gläser, um Spiegelungen und Reflexionen zu verhindern
  • Kosten des Brillengestells
  • Überprüfung der Arbeitsplatzbedingungen

Unser Tipp zum Schluss:

Es bietet sich für den Arbeitgeber an, für die Beschaffung von Computerbrillen im Allgemeinen eine Betriebsvereinbarung festzulegen, welche Kosten und bis zu welcher Höhe und unter welchen Voraussetzungen übernommen werden. Dies schafft auf beiden Seiten Klarheit und verhindert, dass von Betroffenen Brillen angeschafft werden, die keine Computerbrillen sind.

Weiterführende Links:

Bildnachweis: goodluz / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Please wait...

Über Ihren Experten

Thomas Pfister