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Modern korrespondieren: Was heißt das denn konkret?

Lesezeit: 2 Minuten An erster Stelle: Vermeiden Sie Briefe und E-Mails nach "Behördendeutsch" klingen, dazu gleich mehr! Beachten Sie zudem Ihr "CorporateWording", wenn eine solche Firmen-Vorgabe existiert, ähnlich Corporate Design. Und "modern" ist auch abhängig von Ihrer Zielgruppe, natürlich!

2 min Lesezeit
Modern korrespondieren: Was heißt das denn konkret?

Modern korrespondieren: Was heißt das denn konkret?

Lesezeit: 2 Minuten

Sie kennen das geflügelte Wort „Für den ersten Eindruck gibt es kaum eine zweite Chance“. Wenn Sie also beim Empfänger Ihres Textes als modernes Unternehmen ankommen wollen, starten Sie entsprechend mit einer Anrede jenseits von „Sehr geehrt…“ oder auch „Liebe…“. Tatsächlich ist inzwischen „sogar“ nach DIN 5008 eine Anrede mit Tagesgruß „zulässig“, also zum Beispiel „Guten Tag, Frau …“ oder ähnlich individuell. Landsmannschaftlich könnte es auch ein „Grüß Gott, Herr …“ werden – oder generell ein „Grüße Sie, Frau …“. Glauben Sie mir, das macht Ihren Brief gleich persönlicher, emotionaler – und Sie landen mit Ihrer Botschaft besser …

Schreiben Sie direkt, aktiv und positiv

Adressieren Sie Ihren Leser, ähnlich wie dieser Text Sie adressiert. Wiederholen Sie durchaus den Namen des Empfängers, allerdings in Maßen statt in Massen, also vielleicht ein zweites Mal nach der Anrede, bei längeren Briefen (ab zwei Seiten) auch ein weiteres Mal. Vermeiden Sie das grammatikalische Passiv, das in dieser ironisch gemeinten Werbung weniger grammatisch überkommt: „Hier werden Sie geholfen!“ – besser also „Lassen Sie sich helfen“. Nutzen Sie starke Verben statt Hilfskonstruktionen mit Nominalisierung: Alle Wörter mit –ung, -heit, -keit zählen dazu. Überlegen Sie, wie Sie so einen Satz anders formulieren könnten: „Betreten Sie das Sportstudio nicht ohne Turnschuhe!“. Bestimmt besser ist „Betreten Sie das Studio nur mit Turnschuhen“, oder?

 Verabschieden Sie sich „persönlich“

Für den Abschluss von E-Mail oder Brief gilt Gleiches wie für die Begrüßung: „Hochachtungsvoll“ ist wenig zeitgemäß, „Mit freundlichen Grüßen“ schon eher, doch sehr das Übliche! „Herzlich grüßt Sie aus …“ oder auch „… nach …“ wirkt deutlich persönlicher. Wie finden Sie einen Abschiedsgruß wie „Herzlich grüßt Sie vom Rhein an die Donau“, wenn der Brief von Köln nach Regensburg geht? „Anders als Andere“ ist ein treffender Spruch … Seien Sie ruhig ein wenig kreativ, sorgen Sie für ein Lächeln im Gesicht Ihres Lesers, Ihrer Leserin!

Bildnachweis: Nomad_Soul / stock.adobe.com

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