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Ihr öffentlicher Auftritt: Auch mit Lampenfieber ein Erfolg!

Jeder kennt es, jeder fürchtet es und jeder hat es schon mal gehabt: Lampenfieber! Hier erfahren Sie, wie Sie Aufregung und Anspannung vor einem öffentlichen Auftritt positiv umsetzen können und Ihren Auftritt zu einem vollen Erfolg werden lassen.

Ihr öffentlicher Auftritt: Auch mit Lampenfieber ein Erfolg!

Ihr öffentlicher Auftritt: Auch mit Lampenfieber ein Erfolg
Ihr Auftritt in der Öffentlichkeit steht unmittelbar bevor. Ihre große Chance, sich selbst, genauso wie Ihre Inhalte einem größeren Publikum zu präsentieren. Fragen schießen Ihnen durch den Kopf. Habe ich mich ausreichend vorbereitet? Werde ich oft genug zu Wort kommen? Was passiert, wenn ich mich verspreche?

Fragen, die nicht selten zu starken Selbstzweifeln führen und Sie schon bald keinen klaren Gedanken mehr fassen lassen. Jeder kennt es oder fürchtet sich davor. Anspannung und Unsicherheit vor dem Auftritt: Klassisches Lampenfieber.

Eine gewisse Form der Anspannung ist gut. Sie sind dadurch konzentriert und hellwach. Aber was, wenn das Lampenfieber so groß ist, dass Nervosität und Aufregung Sie blockieren?

Wir sehen immer wieder Gäste in diversen Fernsehsendungen oder Teilnehmer von Podiumsdiskussionen die unverständliche Sätze bilden und deren Gesichtsausdruck angestrengt bis gequält wirkt. Niemand wird solch einem Gesprächsteilnehmer wirkliche Aufmerksamkeit schenken!

Im TV-Journalismus spricht man von einem Abschalter. Diese Gesprächsteilnehmer wirken verkrampft, steif und langweilig, wo sie doch kompetent, souverän und unterhaltsam wirken wollen. Der Zuschauer schaltet auf ein anderes Programm, gedanklich oder tatsächlich. Denken Sie daran: Dem Publikum soll es Spaß machen, Ihnen zu zuhören.

So bekommt jeder sein Lampenfieber in den Griff!
Wie geht man um mit seiner Aufregung vor dem Auftritt? Vor einer Podiumsdiskussion, einem Vortrag oder vor einem Fernsehauftritt? Wie schafft man es das Lampenfieber, in positive Anspannung zu verwandeln? Der wichtigste Punkt zuerst: Seien Sie ehrlich zu sich selbst! Gestehen Sie sich ein, dass Sie aufgeregt sind und Angst vor Fehlern haben. Machen Sie sich klar, dass Sie keine besonders ängstliche Ausnahme sind, sondern dass es jedem (und damit meine ich wirklich jeden) in einer vergleichbaren Situation genauso geht.

Lassen Sie Ihre Emotionen zu. Verhindern können Sie Ihre Gefühle sowieso nicht, also ist es besser sie beginnen vor Ihrem Auftritt mit der Verarbeitung als währenddessen.

Meine alltäglichen Erfahrungen mit Lampenfieber
Vor ihren Auftritten in diversen TV Sendungen mache ich mir immer die größten Sorgen um die Teilnehmer, die im Vorfeld besonders klug, witzig oder cool wirken möchten (zugegeben, in den meisten Fällen sind das Männer). Denn das sind häufig diejenigen, die während ihres Auftritts keinen geraden Satz mehr herausbringen.

Sie wirken völlig verkrampft oder brauchen eine gefühlte Ewigkeit, bevor Sie einen klaren Gedanken fassen können. Diese Menschen wollten ihr Lampenfieber verdrängen. Dabei spielen sie sich selbst eine Lockerheit vor, die sie gar nicht haben und spätestens mit Beginn des eigentlichen Auftritts sind sie durch die eigene Aufregung so blockiert, dass überhaupt nichts mehr funktioniert.

Ihr Auftritt wird sehr viel besser, wenn Sie es sich "erlauben" aufgeregt zu sein. Wenn Sie sich eingestehen, dass Sie Lampenfieber haben und es zulassen. Der Körper kann mit der Verarbeitung der ausgeschütteten Hormone beginnen und spätestens wenn Sie den ersten Satz gesprochen haben, ist die Aufregung wie weggewischt und sämtliche Anspannung wird als positive Energie wahrgenommen.

Die häufigsten Fragen zum Thema Lampenfieber
Was passiert, wenn ich mich verspreche, ein Wort nicht richtig ausspreche oder mir überhaupt nicht einfällt, was ich sagen wollte? Meine Antwort auf diese Fragen ist ganz einfach: Denken Sie mal darüber nach, wie oft Sie oder ich uns im Laufe eines ganz normalen Tages im Gespräch versprechen. Es passiert jedem von uns immer wieder zwischendurch. Und fällt es uns bewusst auf? Meistens nicht.

Beim Fernsehen spricht man davon, dass sich solche Dinge versenden. Der Zuschauer nimmt es überhaupt nicht wahr, beziehungsweise empfindet es nicht als störend, solange er problemlos und vor allem ohne große Anstrengung dem gesamten Kontext der Aussage folgen kann. Sobald Sie sich im Vorfeld Ihres Auftritts bewusst machen, warum Sie so aufgeregt sind, warum Sie Lampenfieber haben, erscheinen viele Probleme und Sorgen in einem ganz anderen Licht. Sie werden klein und unbedeutend und geben Ihnen wieder Raum für die Konzentration auf die wesentlichen Dinge.

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