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Den Islam verstehen: Seine frühe Geschichte

Lesezeit: 2 Minuten Den Islam verstehen kann man nur, wenn man die frühe Geschichte und die weiteren historischen Zusammenhänge kennt. Die Orientierung der Gebetsrichtung nach Mekka brachte für Mohammed einen besonderen Vorteil. Er sicherte sich die Zuneigung der dortigen Bewohner.

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Den Islam verstehen: Seine frühe Geschichte

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Zudem wurde die Vereinnahmung der Ka`ba, die den Beduinen als heiliger Ort diente, zu einer zentralen Aufgabe der jungen islamischen Religionsgemeinde.

Bereits nach nur acht Jahren kämpferischer Auseinandersetzungen, konnte Mohammed 630 nWZR von Medina wieder nach Mekka zurückkehren. Dort befreite er die Ka’ba von allen Anzeichen, welche die auf Götzendienste oder Fetischglauben hinwiesen. Den "Schwarzen Stein" ließ er jedoch als Zentralheiligtum des Islam bestehen. Hierdurch wurde Mekka, vor Medina und Jerusalem, zur heiligsten Stadt des Islam. Das Betreten dieser Stätte ist jedem Ungläubigen verboten.

Den Islam verstehen – seine Macht begreifen
Nur zwei Jahre nach seinem triumphalen Einzug in Mekka starb Mohammed 632, nachdem er Arabien im Wesentlichen in der Umma, der religiös-politischen Gemeinde des Islam, geeinigt hatte. Die vormals zerstrittenen und zersplitterten Araber waren hierdurch zu einer gewaltigen disziplinierten Kraft vereint, welche dem Islam zu einer enorm schnellen Ausbreitung innerhalb kürzester Zeit verhalf.

Nach Mohammeds Tod begannen bereits nach nur einem Jahr muslimische Eroberungskriege. Palästina, Syrien und Ägypten wurden innerhalb von nur zehn Jahren unter islamische Herrschaft gestellt. Die afrikanischen Gegenküsten der iberischen Halbinsel waren etwa fünfzig Jahre später ebenfalls erobert.

Unter dem muslimischen Ansturm zerfiel das spanische Westgotenreich (711 n.WZR). Die Pyrenäen wurden ebenfalls überschritten und erlaubten bis tief nach Frankreich hinein einen Eroberungskampf.

Den Islam verstehen – das muslimische Europa der Vergangenheit
Über viele Jahrhunderte konnte das spanisch-islamische Reich bestehen. Nachdem es im 11. Jahrhundert in Teilstaaten zerfallen war, wurde es durch die Reconquista, die christliche Wiedereroberung im 15. Jahrhundert, endgültig zurückgedrängt.

Durch Gewinne auf dem Balkan konnten jedoch die Verluste auf europäischem Boden ausgeglichen werden. Konstantinopel fiel bereits 1453 in die Hände der Türken. Hierdurch gelangte diesen ein Vorstoß bis vor die Tore Wiens. Eine vollständige Eroberung des Balkans konnte jedoch durch die Muslime nicht errungen werden. Als religiöse Minderheiten sind Muslime dennoch bis heute auf dem Balkan zu finden.

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