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6 Tipps für ein erfolgreiches Feedbackgespräch mit Azubis

Lesezeit: 2 Minuten Gerade in der Probezeit, aber auch darüber hinaus, führen Sie als Ausbilder mit Ihren Azubis regelmäßig ein Feedbackgespräch über den Leistungsstand. Dies sollten Sie allerdings nicht unvorbereitet tun. Hier finden Sie Tipps für den Gesprächsverlauf.

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6 Tipps für ein erfolgreiches Feedbackgespräch mit Azubis

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Wenn Sie den Azubi zu sich bestellen, haben Sie sich vorab natürlich jede Menge Gedanken gemacht. Und Sie haben organisatorische Vorbereitungen getroffen. Zudem helfen Ihnen folgende 6 Tipps, Ihr Feedbackgespräch mit dem Azubi erfolgreich zu gestalten:

1. Sorgen Sie beim Feedbackgespräch für eine angenehme Atmosphäre!
Keine Störungen während des wichtigen Gesprächs mit Ihrem Auszubildenden! Diesen Grundsatz sollten Sie verinnerlichen. Vermeiden Sie, dass Besucher die Unterhaltung stören könnten oder dass das Telefon keine Ruhe gibt. Bedenken Sie: Jede Unterbrechung des Gesprächs wertet dieses aus Sicht des Auszubildenden ab.

2. Planen Sie genügend Zeit ein!
Möglicherweise entwickelt sich zwischen Ihnen und dem Auszubildenden ein richtig guter, fruchtbarer Dialog. Dieser gibt Ihnen die Chance, tatsächlich etwas Interessantes zu erfahren und zudem die Beziehung Azubi-Ausbilder noch vertrauensvoller werden zu lassen. Planen Sie daher für die Unterhaltung ausreichend Zeit ein.

3. Machen Sie deutlich, auf welchen Ausbildungsabschnitt sich die Unterhaltung bezieht!
Gerade, wenn von dem Gespräch ein qualitatives Feedback ausgehen soll, muss klar sein, auf welchen Zeitraum sich diese Bewertung bezieht. Genau auf diesen Zeitpunkt bezogen erfährt der Azubi, was gut und was weniger gut lief. Darauf hat er in jedem Fall ein Recht. Gerade in der Probezeit muss er unbedingt Bescheid wissen, ob Sie zufrieden sind oder nicht.

4. Loben Sie ausdrücklich!
Sparen Sie in Ihrem Feedbackgespräch nicht mit Lob – das gilt auch dann, wenn das Negative überwiegt. Aus Lob schöpft der Auszubildende Selbstvertrauen, erfährt, dass er auf dem richtigen Weg ist oder dass zumindest manches gut läuft. Aus Lob entspringt Motivation – nachhaltiger als aus Tadel.

5. Kritisieren Sie konkret!
Sollte es Anlass zur Kritik geben, dann ersparen Sie sich und Ihrem Azubi das nicht. Der Auszubildende muss wissen, woran er ist. Das gilt vor allem zu Beginn der Ausbildung während der Probezeit und am Ende, wenn die Abschlussprüfung bevorsteht. Denn kennt der Azubi seine Schwächen nicht, dann wiegt er sich unberechtigterweise in Sicherheit.

6. Bieten Sie Perspektiven!
Sie können die Motivation Ihres Auszubildenden steigern, wenn Sie ihm seine (guten) Perspektiven nach der Ausbildung erläutern. Wenn er weiß, was er noch erreichen kann, dann fällt es ihm leichter, sich zu motivieren. Sollte es also beispielsweise eine konkrete Übernahmeperspektive geben, dann können Sie diese auch zum Thema machen. Aber Vorsicht: Nicht mehr versprechen, als Sie halten können.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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