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Finanzplanung: Wie finde ich einen guten Berater?

geschrieben von Sven Bayer

Finanz- und Vermögensberater gibt es viele am Markt: Bankangestellte, selbstständige Handelsvertreter für einen Konzern, Makler, Mehrfachagenten, Honorarberater usw. Doch wie finde ich einen guten Finanzberater?

Die Qualifikationen, die Beratungsqualität sowie die Ergebnisse könnten unterschiedlicher nicht sein. Von Bank- und Versicherungskaufleuten über Diplom-Kaufleute bis hin zu sogenannten "Quereinsteigern" wird Ihnen alles begegnen. Anhand der nachfolgenden kurzen Checkliste können Sie gute von schlechten, seriöse von unseriösen Beratern unterscheiden:

  • Qualifikation: Fragen Sie Ihren Berater, welche Ausbildung und wie viel Erfahrung er hat. Eine Bank- bzw. Versicherungsausbildung und drei Jahre Beratungserfahrung sind das Mindeste. Bitten Sie ihn um Referenzen. Ihr Berater sollte eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung haben, die den Schaden einer möglichen Falschberatung ersetzen kann.
  • Datenaufnahme: Klären Sie vorab, wie Ihr Berater vorgehen will. Er sollte Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse in seine Analyse einbeziehen. Je genauer das Bild, das er sich von Ihnen machen wird, desto besser passen die Empfehlungen.
  • Analyse: Ihr Berater sollte Berechnungsprogramme und Informationsdatenbanken haben und finanzmathematische Probleme ebenso lösen können wie steuerliche.
  • Dokumentation: Fragen Sie Ihren Berater, was er Ihnen an Material zur Verfügung stellen wird. Bitten Sie ihn um ein Beispiel eines Protokolls.
  • Auftragsvergabe: In einem möglichst kostenlosen Orientierungsgespräch legen Sie mit dem Berater fest, was er für Sie tun soll und was das kosten wird. Nimmt er kein Honorar, verpflichten Sie ihn, die Provisionen anzugeben. Halten Sie alles schriftlich fest.

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Sven Bayer

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