von Thomas Pfister, veröffentlicht in Arbeitsschutz
Nanopartikel kommen in Form von Industrierußen schon seit langem vor. Die Nanotechnologie ist derzeit weltweit im Vormarsch, jedoch gibt es Hinweise, dass von bestimmten Materialien gesundheitliche Risiken ausgehen können. Die Nanotechnologie wird bereits in Kosmetika, Lacken, Textilien und in der Auto- und Flugzeugindustrie angewendet.
Aufgrund ihrer geringen Größe und ihrer sehr großen Oberfläche, reagieren sie schnell mit ihrer Umgebung. Durch diese Eigenschaften und ihre hohe Beweglichkeit wirken die Nanopartikel auf den menschlichen Organismus.
Es wurde bereits die Wirkung von Nanopartikeln bei Tierversuchen untersucht. Dabei wurden Entzündungen im Bereich der oberen und unteren Atemwege dokumentiert. Vor allem die Lungenfibrose ist bei diesen Untersuchungen sehr häufig festgestellt worden.
Wenn jemand zu Asthma oder Allergien neigt, so können diese Reaktionen durch Nanopartikel verstärkt werden. Es ist zudem erwiesen, dass bei einer Belastung durch Nanopartikeln in der Umwelt, die Neigung zu Herz- Kreislauferkrankungen zunimmt.
Bestimmte Nanopartikel-Arten haben eine Struktur wie Fasern von Asbest! Dies kann ähnliche gesundheitliche Konsequenzen haben, wie bei Asbest. In Tierexperimenten hat man festgestellt, dass diese Fasern Tumore und entzündliche Veränderungen im menschlichen Gewebe hervorrufen können.

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Mein Name ist Thomas Pfister. Ich bin Ihr Experte für Arbeits- und Gesundheitsschutz.