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So erkennen Sie Allergien am Arbeitsplatz2 min read

Reading Time: 2 minutes Viele Menschen leiden an einer Allergie am Arbeitsplatz. Die Ursachen dafür können sehr vielfältig sein. Bei berufsbezogenen Allergien können verschiedene unangenehme Symptome auftreten, die den Menschen am Arbeitsplatz stark beeinträchtigen. Mehr über Allergien am Arbeitsplatz erfahren Sie hier.

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So erkennen Sie Allergien am Arbeitsplatz

So erkennen Sie Allergien am Arbeitsplatz2 min read

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Wenn Sie an einer Allergie leiden, so ist das eine Überempfindlichkeitsreaktion Ihres Körpers. Ihr Abwehrsystem reagiert auf körpereigene oder körperfremde Substanzen.

Meistens werden Stoffe, die am Arbeitsplatz eine Allergie hervorrufen eingeatmet oder dringen über Ihre Haut ein. Denken Sie zum Beispiel an die Berührung mit Chemikalien, Nanopartikeln oder Metallen. Auch eingeatmeter Staub kann Allergien am Arbeitsplatz verursachen.

Hier erfahren Sie mehr über Schutzkleidung.

Typische Allergien am Arbeitsplatz:

Asthma

Wenn Ihr Arbeitsplatz durch Staub belastet ist, können typische allergische Reaktionen wie Asthma auftreten. Dabei muss es sich nicht nur um sichtbaren Staub handeln. Alleine die Anwesenheit von unsichtbarem Feinstaub genügt, um allergische Reaktionen der Atemwege auszulösen

Nesselfieber, juckende Ausschläge

Durch Berührung mit Oberflächen oder Chemikalien kann die Haut allergisch reagieren. Aber auch Staub kann die Ursache sein. Aber auch imprägnierte Arbeitskleidung kann der Grund dafür sein.

Magen-Darm-Beschwerden

Durch Einnahme oder Einatmen von allergischen Stoffen kann Ihr Verdauungssystem überreagieren. Aber auch Stress verursacht Beschwerden.

Niesreiz, Schnupfen und Husten entstehen hauptsächlich durch Einatmen von Feinstäuben, Rauch oder Dämpfen.

Achten Sie auf typische, mit Allergenen belastete Berufe:

  • Bäcker sind von Mehlstaub betroffen.
  • Drucker können auf Lösungsmittel allergisch reagieren.
  • Gärtner kommen oft mit Pflanzenschutzmitteln in Berührung oder sind gegen Blütenpollen allergisch.
  • Friseure und Friseurinnen leiden unter Färbemittel, Haarwaschmittel und Fixiermittel.
  • Landwirte kommen oft mit giftigen Schädlingsbekämpfungsmitteln in Berührung und reagieren oft darauf allergisch.
  • Pflegepersonal reagiert oft auf Desinfektionsmittel allergisch.
  • Mitarbeiter in der Textilindustrie  reagieren auf Naturseide, Farbe oder Metalle allergisch.
  • Maler können auf Farben, Lacke oder Lösungsmittel allergisch reagieren.
  • In der Holzindustrie treten allergische Stäube, Holzstaub und Lösungsmittel auf.
  • Die Kunststoffindustrie ist bezeichnend für Lösungsmitteldämpfe oder Hilfsstoffe.
  • Auch Imker können gegen Insektengift allergisch sein.

So treffen Sie die richtigen Schutzmaßnahmen gegen Allergien am Arbeitsplatz:

  1. Führen Sie an den betreffenden Arbeitsplätzen, wo Allergien auftreten, eine Gefährdungsbeurteilung durch.
  2. Sprechen Sie mit Ihrem Betriebsarzt über Präventionsmaßnahmen und lassen Sie die betroffenen Mitarbeiter auf Allergien untersuchen.
  3. Setzen Sie andere Arbeitstechniken ein, um das Risiko einer Allergie zu minimieren.
  4. Installieren Sie mobile oder stationäre Absauganlagen.
  5. Tragen Sie spezielle Arbeitsschutzkleidung.
  6. Arbeitshandschuhe sind sehr wichtig und schützen Sie und Ihre Mitarbeiter vor Hautkontakt mit schädlichen Stoffen.

Fazit: Der Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, seinen Mitarbeitern alle erforderlichen Mittel zum Schutz der Gesundheit zur Verfügung zu stellen. Somit haben auch Mitarbeiter mit Allergien am Arbeitsplatz den Anspruch auf geeignete Schutzmaßnahmen.

Bildnachweis: deagreez / stock.adobe.com