von Thomas Pfister, veröffentlicht in Arbeitsschutz
Wann sind Gefahrstoffe giftig?
Laut Definition gelten Stoffe oder Zubereitungen als giftig, wenn sie in geringer Menge durch Verschlucken, Einatmen oder Aufnahme (Resorption) durch die Haut zum Tode führen. Sie können auch akute oder chronische Gesundheitsschäden verursachen.
Ob ein Gefahrstoff auf dem jeweiligen Sicherheitsdatenblatt die Bezeichnung "giftig" oder "sehr giftig" führt, ist nur eine Frage ob schon eine "geringe" Menge oder "sehr geringe" zu bleibenden Gesundheitsschäden führen kann.
Beispiele für Gefahrstoffe, die giftig oder sehr giftig sind:
Anilin: Es dient in der chemischen Industrie in erster Linie als Ausgangsstoff in der Chemischen Industrie, Pharmazeutischen Industrie und als Komponente von Treibstoffen in der Raumfahrt.
Weitere giftige Gefahrstoffe sind: Chlor, Lindan, Methanol, Quecksilber, Blausäure, Stickstoffdioxid, etc.
Wann sind Gefahrstoffe ätzend?
Gefahrstoffe gelten als ätzend, wenn sie durch den Kontakt mit lebendem Gewebe dessen Zerstörung bewirken können. Die bekanntesten sind Essigsäure, Natriumhydroxi, Salzsäure und Schwefelsäure.
Viele von den Gefahrstoffen werden über die Haut aufgenommen. Von dort dringen sie weiter in die Blut- oder Lymphbahnen ein. Diese Eigenschaft bezeichnet man hautresorptiv.
Es gibt eine ganze Reihe an Gefahrstoffen, die in gesunde ungeschützte Haut sehr leicht eindringen. Diese Gefahrstoffe sind giftig oder ätzend und deshalb bei der Berührung mit der Haut oft viel gefährlicher als durch Einatmen.
Wie schützen Sie sich vor Gefahrstoffen, die giftig oder ätzend sind?

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Mein Name ist Thomas Pfister. Ich bin Ihr Experte für Arbeits- und Gesundheitsschutz.