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Wie Sie Lymphödeme mit Vitalpilzen behandeln

Lesezeit: 3 Minuten Lymphödeme sind chronische Einlagerungen von Gewebsflüssigkeit in den Spalten des Gewebes. Diese sind für die Betroffenen sehr unangenehm. Hierbei werden primäre und sekundäre Lymphödeme unterschieden. Mit dem richtigen Einsatz der Vitalpilze kann die Gewebsflüssigkeit über die Nieren und deren Harnorgane ausgeschieden werden.

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Wie Sie Lymphödeme mit Vitalpilzen behandeln

Wie Sie Lymphödeme mit Vitalpilzen behandeln

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Es handelt sich bei Lymphödemen um eine Schwellung und zunehmende Verhärtung des Mesenchyms (Bindegewebe), welche angeboren oder was häufiger vorkommt, erworben wird. Es handelt sich also um eine Lymphabflussbehinderung.

Primäres Lymphödem

Vom primären Lymphödem spricht man, wenn es angeboren und/oder durch eine Minderentwicklung er Lymphgefäße verursacht wird. Die Lymphabflussbahnen sind fehlerhaft von Geburt an. Die Ödeme treten dann mit Schwellungen während oder nach einer Gravidität (Schwangerschaft) oder häufig nach einer Fußverletzung auf. Hierbei sind häufig die Beine betroffen.

Sekundäres Lymphödem

Man spricht vom erworbenen Lymphödem, welches durch benigne (gutartige) und maligne (bösartige) Tumore, durch Entzündungen im Gefäßbereich (z.B. Wundrose = Erysipel), die bakteriell oder durch Viren verursacht werden. Nach einer Strahlentherapie oder gar nach einer Mastektomie (Abnahme der Brust einschließlich der Lymphknoten um Achselbereich aufgrund eines Mamma-Karzinoms). Hierbei tritt das Lymphödem häufig einseitig auf.

Das typische Lymphödem entwickelt sich in drei Stadien:

Das erste Stadium ist reversibel, also kann wieder zurückgehen. Es entsteht aufgrund eines Staus von proteinreicher Flüssigkeit ein Tumor (in diesem Sinne ist die Schwellung gemeint), die sich weich anfühlt. Lässt sich somit gut eindrücken und kann ganz oder auch teilweise wieder verschwinden, sobald das betroffene Bein oder auch Arm hochgelagert wird.

Ein Lymphödem verschlimmert sich jeweils durch eine Entzündung der Lymphbahnen, der so genannten Lymphangitis oder durch ein Erysipel, der so genannten Wundrose.

Im zweiten Stadium entwickelt sich neben der vermehrten Gewebsflüssigkeit auch ein bindegewebiger Umbau zu einer Fibrose. Hierbei handelt es sich um eine Bindegewebsvermehrung im betroffenen Bereich. Später kommt es zur Induration, der Bindegewebsverhärtung.

Hierbei lässt das betroffene Gewebe nicht mehr eindrücken und das Hochlagern der entsprechenden Extremität (Beine oder Arme) bringt ab diesem Moment keine Besserung. Dieses Lymphödem in diesem Stadium ist irreversibel, also nicht mehr rückkehrbar. Jedoch ist in manchen Fällen und einer intensiven Therapie die gebildete Fibrose behandelbar. Es kann sich dann auch wieder zurückbilden.

Sollten sich die Extremitäten massiv vergrößern, so spricht man vom dritten Stadium, welches auch als Elephantiasis bezeichnet wird. Es handelt sich um die Pachydermie, der so genannten Elefantenhaut, die Haut ist verdickt und verhärtet sich. Es tritt ein so genannter Spannungsschmerz auf.

Es können folgende Symptome auftreten:

Erst blasse, schmerzlose, weiche Schwellung der Extremität, beginnend mit Dellen (Druckstellen), die sich wieder zurückbilden können. Es wird ein Schweregefühl und eine eingeschränkte Bewegungsfähigkeit beschrieben.

In späteren Stadien treten derbe, irreversible Schwellungen mit schmerzhafter Bewegungseinschränkung auf.

Betroffene sollten darauf achten, dass direkt an der betroffenen Extremität

  • keine Injektionen,
  • keine Blutentnahme
  • keine Akupunktur und auch
  • keine Blutdruckmessungen

durchgeführt werden. Diese Behandlungen sind in diesem Bereich kontraindiziert.

Für eine entsprechende Therapie der Lymphe und auch gegen Lymphstase haben sich die folgenden Vital-Heil-Pilze bewährt:

Polyporus umbellatus auch als Eichhase bezeichnet

Dieser Vitalpilz enthält die Mineralstoffe Kalzium, Kalium und Eisen. Des Weiteren weist er den Vitamin B-Komplex, das Ergosterin (Provitamin D3), Folsäure und das Vitamin A, das Retinol. Des Weiteren wurden spezifische Polysaccharide und Polypeptide, welche wissenschaftlich festgestellt wurden.

Er besitzt eine hervorragende diuretische Wirkung und unterstützt somit das Lymphsystem und aktiviert den Lymphabfluss. Das Schöne hierbei ist, dass der Polyporus umbellatus genauso wie ein Diuretikum aus der Allopathie auf den Organismus reagiert, jedoch mit der Nichtausschleusung des Kaliums aus dem Körper. Er hält also das lebensnotwendige Kalium im Organismus zurück.

Um die Fibrose in den Griff zu bekommen, hat sich der Vitalpilz Hericium erinaceus, der so genannte Igelstachelbar.

Er enthält die folgenden Biovitalstoffe: Kalium, Zink, Eisen, organisches Germanium, Selen, Phosphor, jedoch wenig Natrium. Des Weiteren enthält er Phenole, wie Hericenone und Hericene,  sowie Ergosterol (Vorstufe des Vitamin D3), Lektine und pilztypische Beta-Glucan-Strukturen.

Dieser Vitalpilz beeinflusst positiv die Haut, Schleimhaut und auch Bindegewebe. Hierdurch kann eine entstandene Fibrose (Bindegewebsvermehrung) positiv beeinflusst werden.

Die beiden oben aufgeführten Vital-Heil-Pilze sollten regelmäßig wie folgt eingenommen werden:

In der 1. Woche der Einnahme sollten von den beiden Vitalpilzen nur 1 Kapsel mit Wasser eingenommen werden. Da Vitalpilze immer auch eine entgiftende Wirkung auf den Organismus haben, kann es zu den so genannten Entgiftungssymptomen, wie Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen sowie auch mit Zahnschmerzen und Magendruck kommen. Man sollte dann das Abklingen der Symptome abwarten und eine längere Zeit, ca. 3 Wochen nur jeweils 1 Kapsel der genannten Vitalpilze mit Wasser nach dem Frühstück einnehmen.

Sobald sich diese Symptome nicht mehr auftreten oder Sie sie nicht mehr bemerken, kann die Dosierung auf 2 Kapseln jeweils morgens und abends fortgesetzt werden.

Bildnachweis: olexandrlozovyi / stock.adobe.com

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