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Sprachstörungen bei Kindern – nehmen Sie sie ernst!

Lesezeit: < 1 Minute Mehr als 10 Prozent unserer Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren können nicht richtig sprechen. Entweder sie lispeln oder stottern. Jungs sind häufiger betroffen als Mädchen. Im kindlichen Entwicklungsprozess gehört das Stottern im Alter von 3 bis 5 Jahren mit dazu, danach sollten sie sich aber auswachsen. Sprachstörungen bei Kindern sollten Sie ernst nehmen und entsprechend handeln.

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Sprachstörungen bei Kindern - nehmen Sie sie ernst!

Sprachstörungen bei Kindern – nehmen Sie sie ernst!

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Verliert sich die Sprachstörungen nicht, sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden

Sehr viele Kinder lispeln oder stottern im Alter zwischen 3 und 5 Jahren. Bei den meisten verliert es sich. Das Lispeln rührt daher, dass Kinder im Vorschulalter Probleme haben, Zischlaute auszusprechen. Eine weitere Ursache können Zahnlücken sein. Wenn die Symptomatik über das 5. Lebensjahr hinausgeht, sollten bei den Eltern die Alarmglocken läuten.

Im Schulalter sind diese Kinder unnötigem Stress ausgesetzt. Einerseits werden sie oft von den Mitschülern gehänselt und andererseits schämen sie sich. Dem Unterricht richtig zu folgen ist fast unmöglich für die Kleinen.

Eine unbehandelte Sprachstörung führt dazu, dass sich die Kinder nur schwer im Unterricht mündlich äußern können, zudem haben Sprachstörungen auch Auswirkungen auf die schriftliche Ausdrucksfähigkeit. Diese Kinder empfinden oft Scham wegen ihres Defizits. Das kann dazu führen, dass die Kinder „sprachfaul“ werden.

Tipps wie Sie Ihrem Kind helfen können:

  • Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt darüber. Wenn dieser die Sprachstörung Ihres Kindes als „entwicklungsbedingt“ abtut, sollten Sie eine zweite Meinung einholen.
  • Stellen Sie Ihr Kind dem Logopäden vor.
  • Helfen Sie Ihrem Kind damit, dass Sie ihm volle Aufmerksamkeit widmen und ihm ruhig und gelassen zuhören.
  • Ermahnen Sie Ihr Kind nicht, weil es sich dadurch unter Druck gesetzt fühlt. Der aufkommende Stress verschärft die Sprachstörung.
  • Das Singen von Liedern, Reime oder Fingerspiele helfen oft, das Defizit zu bessern oder zu überwinden.

Bildnachweis: kasto / stock.adobe.com

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