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So wirkt Magnesium Phosphoricum auf den Körper

Lesezeit: 2 Minuten Muskelkrämpfe, Bauchkoliken oder Nervenschmerzen sind typische Anzeichen, die auf einen Magnesium Phosphoricum-Mangel hindeuten. Für den Menschen ist der Stoff sehr wichtig, um Muskeln und Nerven im Gleichgewicht zu halten und einer Übersäuerung des Körpers entgegenzuwirken. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel.

2 min Lesezeit
So wirkt Magnesium Phosphoricum auf den Körper

So wirkt Magnesium Phosphoricum auf den Körper

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Magnesium Phosphoricum ist ein Phosphorsalz, das der menschliche Körper auch selbst bildet. Es ist am Aufbau von Nerven, Muskeln und Knochen beteiligt und daher ein wichtiger Stoff. Für die Gesundheit der Muskeln und der Nerven wird dieses Salz benötigt, da es Nervenimpulse dämpft, die zur Muskulatur gehen.

In der Homöopathie wird es genau an dieser Stelle, nämlich bei Muskelkrämpfen und Nervenschmerzen eingesetzt. Für Menschen, die müde, erschöpft oder alt sind, ist Magnesium Phosphoricum ein gutes Mittel. Es wirkt entkrampfend und schmerzstillend und ist eines der Schüssler Salze.

Mehr zu dem Schüssler Salz Magnesium Phosphoricum lesen Sie in diesem Artikel!

Typische Symptome von Magnesium Phosphoricum-Patienten

Magnesium Phosphoricum kommt in der Regel im Herz, in der Schilddrüse, in den Nieren, der Bauchspeicheldrüse, der Milz, der Leber, im Darm, im Rückenmark, in der Lunge, in den Nerven- und Muskelzellen und im Gehirn vor. Ein Mangel an Magnesium Phosphoricum verursacht Störungen in den Nervenzellen der Muskelfasern, die dadurch in ihrer rhythmischen Bewegung gehindert werden. Aus diesem Grund kommt es zu Krämpfen, die äußerst schmerzhaft sein können.

Die Beschwerden, die die Betroffenen haben, treten intermittierend auf. Bauchkrämpfe und starke Blähungen sind häufige Symptome, ebenso wie die Tatsache, dass die abgehenden Blähungen nicht erleichternd wirken. Betroffene Frauen haben häufig starke und krampfartige Menstruationsbeschwerden und beide Geschlechter können bohrende neuralgische Schmerzen entlang der Nervenbahnen befallen, die sehr unangenehm sind.

Das Anwendungsgebiet von Magnesium Phosphoricum ist vielfältig:

  • Schmerzhafte Krämpfe des Magen- Darm- Trakts
  • Blähungen
  • Koliken
  • Koliken, Blähungen und Blähungskolik bei Babys
  • Krampfartige Schmerzen vor der Regel
  • Magenkrämpfe
  • Bauchschmerzen und Bauchkrämpfe bei Kindern
  • Nervenschmerzen
  • Regelschmerzen
  • Krämpfe der Nieren und Nierenkoliken, Nierensteine und Nierengrieß
  • Kiefersperre durch eine Verkrampfung beim Kauen
  • Blähbauch
  • Neuralgien
  • Akuter und schmerzhafter Schluckauf
  • Wadenkrämpfe
  • Krämpfe in der Nacht
  • Genickstarre
  • Wechseljahrsbeschwerden
  • Erstickungsanfälle
  • Darmträgheit
  • Schlaflosigkeit
  • Kreislaufschwäche

Wie wirkt Magnesium Phosphoricum?

Phosphorsalz  hat eine basenbildende Eigenschaft und wirkt auf diese Weise der Übersäuerung des Körpers entgegen. Es wirkt auf die Nerven und verhindert falsche Impulse an die Muskeln. Magnesium Phosphoricum kann in Tabletten- oder in Globuliform eingenommen werden. Üblicherweise wird Magnesium Phosphoricum in der Potenz D6 verabreicht. Je nach Stärke der Beschwerden können auch C-Potenzen zum Einsatz kommen.

Welche Umstände haben Einfluss auf die Beschwerden?

Das Leiden von Magnesium Phosphoricum-Patienten verbessert sich durch Wärme, Massagen, leichten Druck, warme Auflagen, ein Zusammenkrümmen des Körpers und Reibung. Die Symptome verschlechtern sich nachts, bei Kälte und bei Zugluft.

Für die Betroffenen ist es wichtig zu wissen, dass Schokoladen- und Kaffeegenuss und Elektrosmog viel Magnesium Phosphoricum im Körper verbrauchen, weshalb auf Schokolade und Kaffee wenn möglich verzichtet werden sollte. Gegen Elektrosmog hilft es, das Handy vom Körper wegzulegen oder auch einfach mal bewusst auszuschalten.

Bildnachweis: monamakela.com / stock.adobe.com

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