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So erstellen Sie Objekte für Bildschirm oder Ausdruck per 3D-Scanner

Lesezeit: < 1 Minute 3D-Scanner stellen das Gegenstück zum dreidimensionalen Drucker da. Mit den Geräten lassen sich beliebige Objekte als geometrischer Körper einlesen und dann wahlweise auf den Bildschirm bringen oder über einen entsprechenden Drucker ausgeben. In diesem Artikel erfahren Sie, wie das in der Praxis funktioniert und was Sie schon jetzt von der recht neuen Technik erwarten können.

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So erstellen Sie Objekte für Bildschirm oder Ausdruck per 3D-Scanner

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Mit einem 3D-Scanner erzeugen Sie ein dreidimensionales Abbild eines realen Gegenstandes. Die Größe der Vorlage ist dabei auf die Möglichkeiten des eingesetzten Gerätes limitiert. Das Ergebnis des 3D-Scans lässt sich dann am Bildschirm, beispielsweise in einem CAD-Programm, betrachten oder über einen 3D-Drucker ausgeben. So lassen sich mit vergleichsweise geringem Aufwand Kopien von beliebigen Gegenständen erstellen.

Erstellen Sie mit einem 3D-Scanner digitale Abbilder

3D-Vorlagen für die spätere Verwendung in Grafikprogrammen oder den Ausdruck auf einem 3D-Drucker auf einem Computer zu erstellen, ist ein aufwendiger Prozess. Wesentlich einfacher geht es, wenn Sie eine bestehende Vorlage über einen 3D-Scanner einlesen lassen, um ein Abbild auf dem Bildschirm oder für den Ausdruck zu erstellen. Günstige 3D-Scanner sind schon für deutlich unter 1.000 Euro zu haben.

So funktioniert der 3D-Scanner

Grundlegend gibt es zwei Gerätearten. Zum einen sind das Handscanner, mit denen sich auch größere Objekte in der dritten Dimension erfassen lassen. Weit verbreitet sind aber Geräte, die auf einem Drehteller sitzen. Die Technik, die zum Einsatz kommt, um eine Vorlage zu erfassen, ist meist identisch, denn die Vorlage wird über die Kombination von zwei Lasern und einer Kamera dreidimensional eingescannt.

Die Laser sind dabei links und rechts von der Kameralinse angebracht und werfen einen Strahl auf das zu scannende Objekt. So wird die Oberfläche des Objektes abgetastet und aus den gemessenen Verformungen ein geometrischer Körper berechnet. Die Texturen liefert wiederum die Digitalkamera, die während des Scan-Vorganges Aufnahmen erstellt.

So wird das Smartphone zum 3D-Scanner

Zukünftig soll auch das Smartphone zum 3D-Scanner werden. Eine nicht öffentlich verfügbare App wurde von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) vorgestellt. Dabei wird die Kamera des Smartphones um ein Objekt herumbewegt, um eine dreidimensionale Nachbildung zu entwerfen. Wie das aussehen kann, zeigt schon heute die App Trnio, die im App Store von Apple erhältlich ist.

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