Hobby & Freizeit Praxistipps

Sie können beides sein: kreativ und pünktlich

Es ist jedes Mal das Gleiche: Sie nehmen sich vor, auf jeden Fall pünktlich zu sein, und wie immer fehlen dazu 5 Minuten. Aber wenigstens ging es nicht wie beim letzten Mal, als Sie zur Treffzeit erst das Haus verließen. "Typisch kreativer Chaot", haben Sie schon oft gehört und schon selbst die Hoffnung auf Besserung aufgegeben. Dabei müssen Sie nur Ihre spezielle Art zu denken nutzen, um ab sofort die Welt mit Pünktlichkeit in Staunen zu versetzen.

Sie können beides sein: kreativ und pünktlich

Erklärungsversuche für Unpünktlichkeit

Ungezählte Erklärungsmodelle bietet uns die Psychologie für chronische Unpünktlichkeit an:

Der/die Unpünktliche

  • gibt sich keine Mühe.
  • kann nicht organisieren.
  • möchte den eigenen Wert betonen, wenn anderen auf ihn warten müssen.
  • findet, die Verabredung nicht wichtig.

Oder:

  • Einem Kreativen spuken so viele Ideen durch den Kopf, dass er die Realität vergisst.
  • Es gehört zum "guten kreativen Ton", sich nicht an die Norm zu halten.

In all diesen Gründen kann ein wahrer Kern stecken. Dem chronisch Unpünktlichen jedoch nützen Analysen wenig. Wir können davon ausgehen, dass es den meisten Menschen in unserem Kulturkreis unbehaglich zumute ist, wenn sie zu spät kommen. Geht es Ihnen ebenso und suchen nach einem Ausweg? Dann nutzen Sie Ihre ausgezeichnete bildhafte Vorstellungskraft.

Bildhaftes Denken
Es gibt die Annahme, dass bei "kreativen Chaoten" die linke Gehirnhälfte aktiver ist als die rechte. Die linke Gehirnhälfte denkt eher bildhaft, assoziativ, während die rechte Hemisphäre eher in logischen Strukturen arbeitet. Das kann der Grund dafür sein, dass logische Appelle bei einem "Links-Denker" nicht fruchten.

Und ebenso die Ursache dafür, wenn Sie als kreativer Kopf, manchmal erst zu der Zeit aufbrechen, zu der Sie bereits am Zielort sein wollen. Denn was schreiben Sie in Ihren Kalender? "Schwimmen mit Karin – 14.00 Uhr", was bedeutet, dass Sie mit Karin um 14.00 Uhr ins Wasser springen wollen. In Ihr Gehirn brennt sich das Bild "14.00 Uhr" ein. Das wirkt wie eine Zeitschaltuhr, die Sie zur eingestellten Zeit aktiv werden lässt. Sie also veranlasst, zu genau diesem Zeitpunkt völlig überstürzt und kopflos aus dem Haus zu rennen.

Die Lösung – stellen Sie Ihren inneren Wecker neu

  1. Finden Sie heraus, an welchem Punkt Ihr Vorhaben pünktlich zu sein ins Nirgendwo verschwindet. Ist Ihr persönliches Zeit-Bermuda-Dreieck das ausgedehnte Mittagessen mit anschließendem Kaffee oder bummeln Sie beim Packen der Badesachen?
  2. Schreiben Sie in den Kalender den Zeitpunkt, zudem Sie AKTIV werden müssen. Wann Sie also vom Esstisch aufstehen bzw. Ihre Tasche packen müssen. Ihr Gehirn prägt sich das Bild ein und stellt Ihren inneren Timer darauf.
  3. Sie setzen sich bereits um 13:15 in Bewegung, steigen um 13:30 ins Auto und verlassen um 14:00 Uhr die Umkleidekabine des Schwimmbades.

Haben Sie Verständnis dafür, dass Ihre Freundin noch nicht da ist und schwimmen alleine ein paar Bahnen. Sie muss sich schließlich erst an Ihre neue Pünktlichkeit gewöhnen.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: