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Prostatavergrößerung mittels Schüßlersalzen behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Medizinische redet man von der BPH = Benigne Prostatahyperplasie, welche bei der Hälfte der über 50-jährigen Männern auftreten kann. Es handelt sich um eine gutartige Vergrößerung dieses Organes. Mit der richtigen Kombination der biochemischen Mineralsalze kann der Prozess der Vergrößerung verlangsamt oder gar aufgehalten werden, wenn eine frühzeitige Behandlung begonnen wird.

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Prostatavergrößerung mittels Schüßlersalzen behandeln

Prostatavergrößerung mittels Schüßlersalzen behandeln

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Die so genannte Vorsteherdrüse (Prostata genannt) erzeugt die wichtige Flüssigkeit, die das Sperma (das männliche Ejakulat oder auch Samen genannt) umgibt und nährt. ¾ der Männer über 70 Jahren leiden an der Vergrößerung der Prostata. Da die Vorsteherdrüse die Öffnung umschließt, durch die der Urin die Harnblase verlässt, behindert eine Hyperplasie (Vergrößerung) die Miktion.

Man spricht auch von einem Prostataadenom oder aber der benignen Prostatahyperplasie. Es handelt sich um einen normalen Alterungsprozess beim Mann, der durch Übergewicht und einer nicht ausgewogenen Ernährung beschleunigt werden kann. Des Weiteren kommen noch die fehlende Bewegung (verbesserte Durchblutung im Beckenbereich, also mehr Sauerstoff und Nährstoffe in diesem Bereich) und Flüssigkeitsmangel hinzu.

Hierdurch kommt es zu einer reduzierten Miktion und auch Darmentleerung. Der regelmäßige Sexualverkehr kann die Prostatavergrößerung ebenfalls positiv beeinflussen.

Bei einer vergrößerten Prostata kommt es in der Regel zu schmerzhaftem Wasserlassen mit einem ständigen Druck auf der Symphyse (Bereich oberhalb des Penis = Sitz der Blase). Erschwerend und auch dem Alltag belastend ist das ständige Nachtröpfeln nach der Miktion.

Sollte eine BPH vorliegen, so sollte eine jährliche körperliche und auch labortechnische Untersuchung vollzogen werden. Es kann sich aus einer gutartigen Prostatavergrößerung auch eine maligne (bösartige) entwickeln. Und um dem vorzubeugen ist eine jährliche Kontrolluntersuchung anzuraten.

Man kann mit den biochemischen Mineralsalzen die Vergrößerung dieses Organs verlangsamen oder gar stoppen. Hierbei kommen folgende Schüßlersalze zum Einsatz:

Gegen die Vergrößerung der Prostatazellwand und dem ständigen Harndrang können die Nr. 3 Ferrum phosphoricum D6 und das wichtige Mineralsalz Nr. 10 Natrium sulfuricum D6 mit jeweils 3 x täglich 5 Tabletten lutschend eingenommen werden.

Sollte es sich um eine schmerzhafte Hyperplasie (Vergrößerung) handeln, so können Sie die Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6, Nr. 2 Calcium phosphoricum D6 und Nr. 15 Kalium jodatum D6 als heiße Sieben morgens und abends getrunken werden. Hierfür nimmt man jeweils 5 Tabletten der oben aufgeführten Mineralsalze und löst diese in heißem Wasser auf, welches nach dem Auflösen der Schüßlersalze dann in langsamen Schlucken getrunken wird.

Kommt es zu einer Prostatitis (Entzündung der Vorsteherdrüse) so können die Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 und die Nr. 12 Calcium sulfuricum D6 mit 3 x täglich 3 Tabletten lutschend sehr hilfreich sein.

Aus der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) haben sich die Brennnessel und auch deren Wurzel als sehr hilfreich bewiesen. Des Weiteren sind Präparate mit Kürbis-Kern-Extrakten bei dieser Art von Beschwerden einsetzbar. Die von mir immer wieder gerne eingesetzte Öl-Eiweiß-Kost nach Frau Dr. Johanna Budwig zeigt auch schnelle und gute Resultate.

Zusätzlich können die hier aufgeführten Vitalstoffe mit Vitamin E, Zink, Alpha-Linolensäure (Nachtkerzenöl) und Omega-3-Fettsäuren sowie Vitamin B6 und Selen das Risiko einer BPH und eines Prostata-Krebs erheblich mindern.

Supplementierungen (Einnahmen) von Zink können außerdem die Vorsteherdrüse wieder verkleinern und somit die Beschwerden beim Wasserlassen verringern. Eine Überaktivierung bestimmter Prostaglandine (= hormonähnliche Stoffe) kann zu einer Prostata-Vergrößerung führen. Mit der Einnahme von Nachtkerzenöl und Omega-3-Fettsäuren in Form von DHA und EPA in Fischölkapseln kann dieses Problem gelöst werden.

Bildnachweis: New Africa / stock.adobe.com

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