Arbeitszeugnis-Vorlage: So formulieren Sie die Arbeitsbereitschaft

Die Arbeitsbereitschaft ist auf dem Zeugnis nicht so einfach zu formulieren.

Arbeitszeugnisse sind eine Herausforderung für jeden Arbeitsgeber oder jede Arbeitgeberin. Die Arbeitszeugnisse dürfen keine offensichtliche Kritik beinhalten. Dies bedeutet, dass alles positiv formuliert werden sollte. Die eigene Beurteilung sollte jedoch gleichfalls in das Arbeitszeugnis einfließen. Wie Sie in diesem Dilemma die richtigen Worte finden, erfahren Sie hier.

Ein Zeugnis sollte wohlüberlegt formuliert sein, sowohl im Interesse des Arbeitgebers als auch im Sinne der ausscheidenden Person.

Nehmen Sie sich Zeit und informieren Sie sich

Hinsichtlich möglicher Formulierungen in einem Arbeitszeugnis gibt es einiges zu bedenken. Gerade da es bereits viele verborgene Codes gibt, sollten Sie über diese informiert sein, um ein Arbeitszeugnis zu formulieren, dass dem Mitarbeitenden gerecht wird.

Arbeitszeugnis-Vorlagen kennen, aber nicht übernehmen

Schreiben Sie nicht einfach aus einer Arbeitszeugnis-Vorlage ab. Formulieren Sie lieber ein individuelles Zeugnis, dessen Formulierungen eindeutig nicht auf jeden oder jede zutrifft. Der Aspekt der Arbeitsbereitschaft oder Aktivität des Mitarbeitenden ist ein wesentlicher Punkt im Arbeitszeugnis. Da diese Arbeitsbereitschaft unterschiedlich ausgeprägt sein kann, kann diese in unterschiedlichen Formulierungen ausgedrückt werden.

Formulierungsbeispiele für das Arbeitsverhalten

Möchten Sie Ihren Mitarbeitenden besonders loben und seine Aktivitäten für Ihr Unternehmen hervorheben so können Sie formulieren:

  • Herr/Frau… gab wertvolle Anregungen und hatte ausgezeichnete Ideen
  • oder: Herr/Frau… ergriff bei der Projektdurchführung selbständig alle erforderlichen Maßnahmen

Hat sich der Mitarbeitende zwar gut, aber nicht hervorragend für Ihr Unternehmen eingesetzt, so könnten Sie dies folgendermaßen ausdrücken:

  • Herr/Frau… ging alle Aufgaben mit Elan an und löste sie selbständig

Waren Sie mit dem Arbeitsverhalten des Mitarbeitenden zwar nicht gänzlich unzufrieden aber auch nicht sonderlich zufrieden, so sollten Sie eine Formulierung verwenden, die dieser Mittelmäßigkeit gerecht wird:

  • Herr/Frau… übernahm die ihr/ihm übertragenen Aufgaben und führte sie aus

Hat der Mitarbeitende keine eigene Aktivität bewiesen und damit keinen Mehrwert für Ihr Unternehmen gebracht, so können Sie dies wie folgt ausdrücken:

  • Herr/Frau… führte die ihm/ihr übertragenen Aufgaben unter Anleitung aus
Veröffentlicht am 10. August 2012