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Mit dieser Checkliste werden Hausbau und Baufinanzierung kein Problem

Mit dieser Checkliste werden Hausbau und Baufinanzierung kein Problem
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geschrieben von experto.de

Eine Checkliste zu den Themen Baufinanzierung, Grundstück, Bauantrag, Baustelle und Gesamtorganisation kann Ihnen helfen, Ihren Traum vom eigenen Haus planvoll zu erfüllen. Schließlich müssen bei einem Hausbau viele Schritte bedacht und organisiert werden. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel!

Ein Haus zu bauen ist der Traum vieler Menschen. Die Räume nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, so viel Platz wie nötig zu planen und neben mit dem Traumhaus auch über eine stabile Geldanlage zu verfügen ist für viele reizvoll. Allerdings ist ein Bauvorhaben unheimlich zeit-, kosten- und arbeitsintensiv und erfordert neben Geduld vor allem eine gute Vorbereitung und Planung.

Um Ihr Traumhaus auf Ihrem Wunschgrundstück stehen zu haben, müssen Sie viele Schritte gehen. Damit Sie nicht den Überblick verlieren und Ihr Vorhaben nicht an schlechter Planung scheitert, kann Ihnen eine Checkliste dabei helfen, Ihren Traum zu realisieren.

1. Baufinanzierung

Über wie viel Eigenkapital verfügen Sie und wie wollen Sie fehlendes Geld auftreiben? Diese Frage sollte am Anfang einer jeden Baufinanzierung stehen und ist in der Regel leicht zu beantworten. Die meisten Menschen entscheiden sich für eine Baufinanzierung bei einer Bank und schließen einen Kredit ab, der Ihnen das fehlende Geld zur Verfügung stellt.

Berechnen Sie dafür bereits im Vorfeld, welchen Betrag Sie monatlich auftreiben können und bedenken Sie, dass zwar Ihre bisherige Miete entfällt, Neben- und Instandhaltungskosten aber steigen werden. Auch die Grundsteuer dürfen Sie bei Ihrer Baufinanzierung nicht vergessen. Bei Gesprächen mit Banken können Sie Angebote vergleichen und eventuell sogar verhandeln.

Schließen Sie erst einen Vertrag für eine Baufinanzierung ab, wenn Sie sich sicher sind, dass diese Option die beste ist. Sind Sie einmal in einem Vertrag drin, wird es schwierig, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung für die Bank vor Ablauf der Zinsbindungsfrist wieder herauszukommen.

2. Grundstückssuche und Hausplanung

Das richtige Grundstück zu finden ist gar nicht so einfach. Wollen Sie auf dem Land wohnen, in der Stadt, freistehend, mit kleinem Garten oder doch mit einem großen Außenbereich? Häufig gibt der finanzielle Rahmen vor, was möglich ist.

Wenn Sie sich für ein Grundstück entschieden haben, steht als nächstes die genaue Planung des Hauses an. Wie wird der Grundriss sein, wie sollen die Zimmer aufgeteilt werden und welches Zimmer erhält welche Funktion? Wollen Sie ein Fertig- oder ein Massivhaus? Fassade, Dachart, Lärmschutzmaßnahmen und alternative Energieträger wie zum Beispiel eine Solaranlage sind weitere Kriterien, die es zu bedenken gilt.

Auch ob Sie über einen Generalunternehmer bauen lassen und das Haus bezugsfertig erhalten, oder ob Sie alle Schritte selbst planen wollen, müssen Sie sich im Vorfeld überlegen. Ermitteln Sie dann die Kosten Ihres Vorhabens und vergessen Sie keinen Posten. Neben den Baukosten erwarten Sie folgende Kosten:

  • Kosten für das Grundstück
  • Erschließungskosten
  • Kosten für Außenanlagen
  • Kosten für Statiker, Architekten, Vermessung und Baugenehmigung (Baunebenkosten)

Wenn Sie alle Kosten aufgeschlüsselt und für sich berechnet haben ist es an der Zeit, die Kreditverträge für Ihre Baufinanzierung zu unterschreiben.

4. Bauantrag und Organisation

Stellen Sie als nächstes in Zusammenarbeit mit dem Architekten oder dem Generalunternehmer Ihren Bauantrag bei der zuständigen Behörde. Wenn Sie eine Genehmigung zum Bau erhalten, sollten Sie diese gemeinsam mit dem Bauleiter oder Architekten gründlich prüfen.

Schreiben Sie dann die Aufträge für Handwerker aus, die Sie benötigen, wenn Sie nicht mit einem Generalunternehmer zusammenarbeiten. Sie brauchen Elektriker, Zimmermänner, Dachdecker, Maler, Küchenbauer und Installateure, wenn Sie die Planung selbst betreuen.

Denken Sie auch daran, die notwendigen Versicherungen für Ihr Haus rechtzeitig abzuschließen, wie zum Beispiel eine Gebäudeversicherung mit Rohbauversicherung oder eine Bauherrenhaftpflichtversicherung.

5. Bauarbeiten

Richten Sie die Baustelle so ein, dass Sie ausreichend gesichert ist. Den Beginn des Baus müssen Sie der Behörde melden. Als Bauherr sollten Sie die Baustelle und den Rohbau regelmäßig kontrollieren. Führen Sie ein Bautagebuch während der Bauphase und melden Sie Baumängel zeitnah.

Kontrollieren Sie darüber hinaus auch alle Rechnungen, Lieferscheine und sonstige Belege, die mit Ihrem Bau zu tun haben. Behalten Sie zudem den von Ihnen gesetzten Kostenrahmen im Auge, um im Rahmen Ihrer Baufinanzierung zu bleiben. 

6. Innenausbau und Bezugsphase

Noch während der Rohbau-Phase sollten Sie die Materialien für den Innenausbau bestellen, die Sie sich ausgesucht haben. Küchenmöbel, Tapeten, Fliesen oder Armaturen für das Badezimmer haben häufig lange Lieferzeiten, weshalb Sie da rechtzeitig dran denken sollten.

Sind die Bauarbeiten abgeschlossen, müssen Sie die Beendigung unbedingt der Baubehörde melden. Ihr Haus wird dann abgenommen und das Grundstück für das Katasteramt vermessen. Nun können Sie sich Ihrem Garten oder Ihrer Terrasse widmen und dann das Haus einrichten und beziehen.

Mehr zum Thema Baufinanzierung lesen Sie hier!

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