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Tagesgeldkonten: Die sichere Geldanlage

Tagesgeldkonten: Die sichere Geldanlage
geschrieben von Cornelia Lohs

Tagesgeldkonten sind gut verzinste Alternativen zum Sparkonto mit dem Vorteil der uneingeschränkten Verfügbarkeit der Guthabenbeträge.

Tagesgeldkonten sind so flexibel wie Girokonten, jedoch besser verzinst als herkömmliche Sparkonten. Aufgrund ihrer äußerst kurzfristigen Verfügbarkeit können sie bei unvorhergesehenen Ausgaben eine wichtige Hilfe sein. Tagesgeldkonten verlangen keine Mindesteinlage – die Verzinsung erfolgt ab dem ersten eingezahlten Euro.

Die Kontoführung ist in der Regel kostenlos, auch die Auflösung des Kontos ist nicht mit Kosten verbunden. Die angesparte Summe ist täglich verfügbar, die Zinsen werden vierteljährlich, bei manchen Banken sogar monatlich gutgeschrieben. Auch für diejenigen, die nur unregelmäßig Geld zurücklegen möchten oder können, kann ein gut verzinstes Tagesgeldkonto die passende Anlageform sein.

Tagesgeld – die sichere Anlage dank Einlagensicherungsfonds 
Das Geld ist sicher angelegt, auch im Falle einer Insolvenz der Bank, denn in Deutschland gewährleistet der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, dass das Geld der Privatanleger im Fall der Fälle erhalten bleibt bzw. erstattet wird.

Dies gilt allerdings nicht für ausländische Banken mit Niederlassungen in Deutschland, wie beispielsweise die Bank of Scotland, die dem britischen Sicherungsfonds angehört. Guthaben sind hier lediglich bis zu 50.000 Euro abgesichert.

Wie eröffne ich ein Tagesgeldkonto bei einer Direktbank? 
Wer ein Tagesgeldkonto bei seiner Hausbank eröffnen möchte, kann dies in einer Filiale oder ganz einfach online tun. Wer sich jedoch ein Tagesgeldkonto zu guten Konditionen wünscht, sollte Direktbanken im Internet vergleichen, die weitaus höhere Zinsen anbieten als Banken, die ein weites Filialnetz betreiben.

Zur Eröffnung eines Tagesgeldkontos bei einer Direktbank werden Neukunden in wenigen und einfachen Schritten online durch den kompletten Anmeldeprozess begleitet. Zunächst wird der Antrag auf das Tagesgeldkonto ausgefüllt, der anschließend ausgedruckt und unterschrieben wird. Da die Banken verpflichtet sind, bei allen Kunden eine Identitätsfeststellung durchzuführen, folgt dem Antrag ein PostIdent Verfahren.

In der Regel wird das PostIdent-Formular mit dem Antrag ausgedruckt. Der Neukunde geht nun mit diesem Formular in eine Postfiliale und legitimiert sich per Personalausweis. Durch dieses PostIdent Verfahren wird die Identität des Antragstellers eindeutig überprüft, damit es auch keine Zweifel an der Identität des Kontoinhabers gibt. Die Post schickt das Formular samt Antrag direkt an die Bank.

Bei einigen Banken kann der Antrag auf Eröffnung eines Tagesgeldkontos auch online geschickt werden – die Bank sendet dem Antragsteller nach Eingang ein PostIdent-Formular zu. Sobald Antrag und PostIdent bei der Bank eingehen, erhält der Neukunde innerhalb weniger Tage alle erforderlichen Unterlagen, um das neue Tagesgeldkonto sofort nutzen zu können.

Tagesgeldkonten bei Direktbanken vergleichen und attraktive Zinsen kassieren
Es ist noch nicht all zu lange her, dass Direktbanken mit Zinssätzen zwischen fünf und sechs Prozent auf Tagesgeldkonten warben. Doch heute, bei einem von der Europäischen Zentralbank festgelegtem Leitzins von nur einem Prozent, gibt es bei Banken und Sparkassen so wenig Zinsen wie nie zuvor.

Dennoch kassieren Anleger bei Direktbanken deutlich mehr Zinsen als bei der Hausbank, wo es oft nicht mehr als 0,75 Prozent gibt. Ein Vergleich der Direktbanken lohnt sich. Eine gute Hilfe bei der Auswahl passender Angebote sind Tagesgeldrechner im Internet, wo tagesaktuell die besten Tagesgeldkonten angezeigt werden.

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