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Marketing-Barometer: Besonders erfolgreiche Marketing-Aktivitäten

Lesezeit: 1 Minute Lesen Sie hier die aktuellen Tops und Flops der Marketingaktivitäten im November 2005 – was ist besonders erfolgreich, was nicht. Zusammengestellt von dem Redaktionsteam des neuen Informationsdienstes "Marketingleitung aktuell".

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Marketing-Barometer: Besonders erfolgreiche Marketing-Aktivitäten

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TOP: Verhaltens-Marketing
Werbung orientiert sich künftig direkt am Verhalten des Kunden. Beispiel: Das "Wall Street Journal" überwacht genau, welchen Artikel ein Abonnent der Online-Ausgabe anklickt. Maßnahme: Wer häufig Texte mit Reisebezug aufruft, bekommt Bannerwerbung von American Airlines eingeblendet – übrigens auch wenn der aktuell angeklickte Artikel keinen Reisebezug hat. Erfolg: Die Zahl der Vielflieger, die die Anzeigen sahen, hat sich verdoppelt.

TOP: Gay Marketing
Themen der homosexuellen Lebenswelt in der Werbung aufzugreifen, hat den Mainstream erreicht. Beispiel: Der Luxusuhren-Hersteller Cartier wirbt mit der lesbischen Sängerin Melissa Etheridge und deren Lebenspartnerin. Gay Marketing ist aber nicht nur für das  Hochpreissegment interessant: Entgegen dem gängigen Vorurteil konsumieren Homosexuelle nämlich nicht mehr Luxus-Produkte als der Durchschnitt, das ergab eine neue US-Sudie.

FLOP: Sport-Sponsoring
Auf Trikots und in Stadien präsent zu sein, verliert an Bedeutung. Das ergab eine Studie des Magazins "Absatzwirtschaft". Nur bei jedem vierten Unternehmen entfällt auf Sport-Sponsoring ein sehr hoher Anteil des Kommunikationsbudgets. Und lediglich noch 40% aller Marketing-Entscheider erwarten, dass Sport-Sponsoring in Zukunft genutzt wird.

FLOP: Szene-Marketing
"Szene-Marketing funktioniert nicht", sagt Franz Liebl, Professor für strategisches Marketing an der Universität Witten/Herdecke. Gründe:

  1. Die meisten so genannten Szenen existieren gar nicht, sie haben keinen echten Zusammenhalt. Eine gemeinsame Sportart etwa schafft noch keine Szene.
  2. Mit der klassischen Zielgruppeneinteilung nach Alter, Einkommen und Bildung sind viele Szenen nicht zu erfassen; Jugendlichkeit und Szene etwa sind schon lange nicht mehr gleichbedeutend.

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