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5 PR-Sünden, die Sie besser vermeiden

Lesezeit: 2 Minuten Sie wollen Ihr Unternehmen in der Presse sehen und haben auch eine Idee für eine Nachricht. Deshalb fassen Sie sich ein Herz, greifen zum Telefonhörer und rufen einen Redakteur an. Ihr Ziel: Der Druck Ihrer Nachricht. Wird es Ihnen gelingen? Diese Sünden versprechen auf jeden Fall Misserfolg – das Wissen darüber hilft Ihnen weiter.

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5 PR-Sünden, die Sie besser vermeiden

5 PR-Sünden, die Sie besser vermeiden

Lesezeit: 2 Minuten

Wie überzeugt man am besten einen Redakteur, dass die Nachricht über das eigene Unternehmen unbedingt in seiner Zeitung stehen sollte? Ein persönlicher Anruf ist auf jeden Fall empfehlenswert. Achten Sie jedoch auf Ihre Wortwahl und vermeiden Sie diese Formulierungssünden:

  • „Ich möchte bei Ihnen ein Thema platzieren“ – der Satz ist zwar ehrlich formuliert, aber als Einstieg für das Gespräch mit einem Journalisten eher ungeeignet. Es geht nämlich nicht um Sie und darum, was Sie möchten oder wollen, sondern um den Nutzen für den Redakteur. Was hat er davon, wenn er Ihre Nachricht druckt? Beginnen Sie das Gespräch deshalb besser so: „Guten Tag, mein Name ist Max Mustermann. Ich habe erfahren, dass Sie Resort abc betreuen. Ich habe eine spannende Nachricht für Sie, die super in Ihren Bereich passt.“
  • „Nein, ich kenne Ihre Zeitung noch nicht“ – stellen Sie sich vor, dass der Redakteur tatsächlich Interesse an Ihrer Nachricht hat. Deshalb fragt er Sie, in welche Rubrik Ihr Thema passen würde. Darauf müssen Sie definitiv eine Antwort wissen. Bereiten Sie sich vor und lesen Sie die Zeitung bevor Sie mit der Redaktion sprechen. Sagen Sie: „Ich könnte mir Rubrik a vorstellen, wobei  b sicher auch eine gute Wahl wäre.“
  • „Wir hatten das Thema gerade“ – wenn Sie das nicht wissen, hat der Redakteur Sie erwischt. Sie kennen seine Zeitung nicht wirklich, sonst hätten Sie den Artikel gelesen. Jetzt ist Angriff die beste Verteidigung. Kontern Sie: „Das stimmt, aber wir beleuchten das Thema aus einer anderen Perspektive.“
  • „Viele Fakten, zu wenige Emotionen“ – leider lässt sich ohne Emotionen keine lesenswerte Geschichte erzählen, es sei denn Sie möchten Statistiken veröffentlichen. Achten Sie darauf, dass Sie nicht nur Fakten aufzählen, sondern auch emotional ansprechen. Das gilt übrigens nicht nur für Ihren Bericht, sondern auch für das Telefongespräch mit dem Redakteur.
  • „Keine Bilder“ – gehen Sie davon aus, dass sich die Chancen auf eine Veröffentlichung verbessern, wenn Sie den Journalisten passendes Bildmaterial anbieten. Gute Bilder sind wertvoll, da sie Mangelware sind. Achten Sie darauf, dass die Bilder Stimmungen und Emotionen transportieren.

Bildnachweis: contrastwerkstatt / stock.adobe.com

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