Sozial- und Bildungsmanagement

Interkulturelle Bildung: Weg zum Miteinander finden

Interkulturelle Bildung: Ein friedliches Miteinander ist nur möglich, wenn es für alle Beteiligten selbstverständlich ist, ihre je eigene kulturelle Identität zu wahren und zu leben. Dies innerhalb eines selbstverständlich gewordenen multikulturell ausgerichteten sozialen Miteinanders.

Als Basis hierfür ist eine gegenseitige Toleranz, die im Wissen voneinander wurzelt, unerlässlich.

Interkulturelle Bildung zu Toleranz durch Wissen
Um diese Basis zu erzeugen, ist es notwendig, dass die multikulturelle Realität in das gesellschaftliche Leben und Lernen einbezogen wird. Dies bedeutet, dass interkulturelle Bildung als Prinzip pädagogischer Arbeit anerkannt und flächendeckend praktiziert wird.

Interkulturelle Bildung gehört bisher nicht zum Standard in deutschen Kindergärten oder an deutschen Schulen. Daher muss mit aller Nachdrücklichkeit darauf verwiesen werden, dass interkulturelle Bildung eine notwendige politische und pädagogische Aufgabe innerhalb unserer deutschen multikulturellen Gesellschaft ist.

Interkulturelle Bildung nicht nur für die nachwachsende Generation
Der Blick darf jedoch nicht nur auf die nachwachsende Generation, die Schulkinder, beschränkt bleiben. Auch innerhalb der älteren Generationen finden sich Vorurteile und Ansichten, die einem friedlichen Miteinander im Wege stehen. Hier greifen keine Bildungsprogramme, solange die Menschen sich nicht freiwillig dieser Bildung öffnen.

Die Bereitschaft, sich interkulturelle Kompetenz anzueignen, kann nur aus dem Wissen um deren Notwendigkeit erwachsen. Die Auseinandersetzung mit kulturellen Charakteristika, erzieherischen Vorstellungen, religiösen Orientierungen und spezifischen Lebensperspektiven und –situationen von ausländischen Mitbewohnern setzt den Wunsch, diese kennen zu lernen, voraus. Hier gibt es noch viel zu tun.

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Dr. Britta Kanacher