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Die richtige Schulwahl für Ihr Kind

Lesezeit: 2 Minuten Viele Eltern fragen sich, welche Schulform ihr Kind nach der Grundschule besuchen soll. Der Notenspiegel des Kindes und die Schulempfehlung sind dabei richtungweisend, aber nicht verpflichtend. Doch was muss Ihr Kind sonst noch können, damit es auf dem Gymnasium nicht scheitert?

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Die richtige Schulwahl für Ihr Kind

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PISA und der Vergleich mit anderen Ländern zeigen, dass die Weichen für den weiteren Schulweg eines Kindes in Deutschland sehr früh, vielleicht zu früh, gestellt werden und Zeugnisnoten daher möglicherweise nicht so aussagekräftig sind, wie sie sein sollten. Viele Kinder sind mit 10 Jahren, also nach dem Abschluss der Grundschule, noch nicht so weit, ihre Talente, Fähigkeiten und Begabungen schon deutlich zu zeigen.
Manche Kinder sind so genannte Spätentwickler. Einfach ist die Entscheidung über die weitere Schullaufbahn nur bei sehr guten oder sehr schlechten Schülern. Doch die meisten Kinder liegen eher im Mittelfeld.

Folgende Tipps können Ihnen bei der Schulwahl helfen:

  • Besuchen Sie Informationsveranstaltungen der weiterführenden Schulen (Tag der offenen Tür). Besuchen Sie mit Ihrem Kind die in Frage kommenden Schulen, um sich über die dort herrschende Lernatmosphäre und das pädagogische Konzept schlau zu machen.
    Sprechen Sie mit den Lehrern Ihres Kindes und lassen Sie sich den Leistungsstand genau erklären. Fragen Sie nach den Stärken und Schwächen und ob eine gezielte Förderung sinnvoll ist.
  • Vergleichen Sie die Leistungen Ihres Kindes mit denen seiner Klassenkameraden. Wenn Mitschüler öfter bei Ihnen zu Hause sind und die Kinder gemeinsam Hausaufgaben machen, bekommen Sie hier wichtige Informationen.
  • Prüfen Sie, wie selbstständig Ihr Kind arbeiten kann. Braucht es für alle schulischen Aufgaben noch Ihre Unterstützung? Denkt es selbst an Sportzeug, Malsachen oder anderes Material, das im Unterricht benötigt wird?
  • Fragen Sie auch Ihr Kind, welche Schule es am liebsten besuchen möchte. Zeigt Ihr Kind eine große Abneigung gegen höhere Leistungsanforderungen und verweigert es trotz intellektueller Voraussetzungen immer wieder das Lernen, sollten Sie sich den gymnasialen Weg noch mal gut überlegen. Nicht nur die Intelligenz, sondern auch das Arbeitsverhalten und die Motivation des Kindes zählen.
  • Prüfen Sie sich, ob Sie Ihrem Kind den nötigen Rückhalt für die nächsten acht Schuljahre geben können. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird Ihr Kind Sie für Hausaufgaben und andere schulische Projekte auf dem Gymnasium mehr in Anspruch nehmen als bei anderen Schulformen.

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