Gold & Rohstoffe

Goldmünzen oder Goldbarren: Was ist das bessere Investment?

Nicht nur Anteile an Goldminen oder Goldfonds erfreuen sich großer Beliebtheit. Immer häufiger entscheiden sich insbesondere private Anleger für eine Anlage in physischem Gold, gelten Münzen und Barren doch als stabilste Werte. Doch wer sich für eine Geldanlage in physischem Gold entschieden hat, für den bleibt die Frage: Was ist besser – Goldbarren oder Goldmünzen?

Grundsätzlich gilt für beide Anlageformen: Wer in physisches Gold investieren möchte, sollte zumindest einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont im Auge haben. Als kurzfristiges Investment eignen sich Goldbarren oder Goldmünzen schon wegen der hohen Ankaufs- und Verkaufskosten eher weniger.

Entscheidendes Kriterium für den Wert sind Gewicht und Reinheit des Goldes. Das Gewicht von Gold wird normalerweise in Gramm oder Feinunze (eine Feinunze entspricht 31,1034 Gramm), die Reinheit wird in Karat oder Prozent gemessen.

Goldbarren

Die kostengünstigere Variante bei einer Anlage in physischem Gold ist der Barren, da dessen Herstellungskosten insgesamt geringer ausfallen als bei Münzen, deren Prägung aufwendiger gestaltet wird. Auf Goldbarren finden sich vier Kennzeichnungen: Der Name des Herstellers, das Gewicht, meist in Unzen angegeben, der Feingehalt und eine Seriennummer.

Goldbarren schon ab einem Gramm zu haben

Für den privaten Anleger gibt es Goldbarren in allen Größen von einem
Gramm bis zu einem Kilogramm und mehr. Wichtig: Je geringer das
Gewicht, desto höher die Kosten für den Goldbarren. Liegen für einen
Barren von einem Gramm die Prämien, also der Aufschlag auf den reinen
Goldwert, im zweistelligen Prozentbereich, so fallen die Aufschläge für
einen Standardbarren zu 400 Feinunzen (12,44 Kilogramm) in den
Promillebereich.

Anleger können erhebliche Kosten sparen, wenn sie einen 100 Gramm schweren Barren kaufen, statt zehn Goldbarren zu zehn Gramm. Doch müssen sie dabei auch den Nachteil in Kauf nehmen, dass sie ihr Gold bei Bedarf auf einmal verkaufen müssen, denn Barren lassen sich nicht stückeln.

Goldmünzen

Bei Goldmünzen unterscheidet man grundsätzlich zwischen numismatischen, also Sammlermünzen, und den Anlegermünzen, auch Bullion-Münzen genannt. Sammlermünzen unterliegen zum einen der Mehrwertsteuer und haben oft einen weit über den Materialwert des Goldes liegenden Preis. Dieser kann  zwar gerechtfertigt sein, muss es aber nicht.

Je kleiner die Gold-Stückelung, desto höher die Kosten

Gängige Anlegermünzen sind eine Unze, also 31,1 Gramm schwer. Unter ihnen gehört der südafrikanische Krügerrand wohl zu den Bekanntesten der Welt. Bei Anlegern beliebt sind aber auch der kanadische Maple Leaf, der American Eagle aus den USA, der australische Nugget, aber auch der Philharmoniker aus Österreich.

Wem Goldmünzen von einer Unze zu viel sind, der kann sie auch in kleineren Einheiten zu einer halben, einer Viertelunze bis zu einer Zehntelunze bekommen. Doch auch hier gilt: je kleiner die Stückelung, desto höher der prozentuale Preisaufschlag auf den reinen Goldwert.

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