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So verhindern Sie die ständige Ablenkung von der Arbeit

Lesezeit: 2 Minuten Kennen Sie das: Sie sitzen vor einer wichtigen, aber total öden Aufgabe, doch plötzlich sind viele andere Dinge wichtiger. Mal kommen sie aus allen Richtungen, mal sorgen Sie selbst dafür. Die Klassiker sind telefonieren, aufräumen, ein nettes Schwätzchen halten. Was tun? Hier drei effektive Strategien gegen die Ablenkung von der Arbeit.

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So verhindern Sie die ständige Ablenkung von der Arbeit

So verhindern Sie die ständige Ablenkung von der Arbeit

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1. Strategie: Dringlichkeit und Effektivität

Schaffen Sie sich selbst eine gewisse Dringlichkeit bei der Erledigung Ihrer wichtigen Aufgaben. Denn wem Fristen von außen gesetzt werden, der neigt gern zum Aufschieben – und häufig bis auf den letzten Drücker. Haben Sie sich aber selbst einen Termin gesetzt, ziehen Sie die Sache viel effektiver und vor allem pünktlich durch.

Finden Sie einen Weg, Ihre Zeit einzuteilen und Termine einzuhalten und so Ablenkung zu vermeiden. Versichern Sie sich dazu bei Bedarf auch der Unterstützung durch andere, die Ihnen zur Not einen hilfreichen Tritt verpassen.

Sinnvoll ist es auch, sich Zwischenziele zu setzen, falls das Projekt etwas größer ist. So stehen Sie nicht vor einem Berg ungelöster Probleme, sondern greifen sich die einzelnen Teilprobleme heraus, die Sie angehen und schnell umsetzen können. Das baut auf und verschafft Ihnen die nötige Motivation.

2. Strategie: Finden Sie Ihre produktivste Zeit

Manch einer nutzt die frühen Morgenstunden, um in einer Stunde das zu schaffen, woran er sonst drei Stunden werkelt. Ein anderer arbeitet sehr effizient bis spät in die Nacht, schläft dafür lieber mal aus. Mit anderen Worten: Die Arbeit geht Ihnen nicht immer gleichmäßig gut von der Hand.

Finden Sie Ihre Hochphasen, an denen Sie besonders produktiv sind und nutzen Sie diese konsequent und vermeiden Sie Ablenkung. Beobachten Sie sich etwa eine Woche und notieren Sie jede Stunde Ihre Leistungsfähigkeit. So finden Sie schnell heraus, wann Sie Bäume ausreißen können und wann Sie lieber eine Ruhepause einlegen.

3. Strategie: Seien Sie mal nicht ganz so perfekt

Sie wollen Ihren Job gut machen – wer will das nicht? Doch hüten Sie sich vor einem zeitschluckenden Perfektionismus und achten Sie darauf, dass Kosten und Nutzen nicht auseinanderklaffen. Vieles lässt sich zwar optimieren, aber in den meisten Fällen wird das nur teurer, nicht besser. Wenn der Inhalt stimmt, sollten Sie nicht ewig an der Form feilen.

Dabei geht es nicht darum, künftig nur noch halbe Sachen zu machen. Wer in ein Flugzeug steigt darf zu Recht erwarten, dass alle Beteiligten Perfektion anstreben. In vielen anderen Bereichen aber schießt ein solcher Ehrgeiz über das Ziel hinaus. Halten Sie sich am besten an die Regel: So gut wie nötig. Nicht besser.

Bildnachweis: Robert Kneschke / stock.adobe.com

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