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So schlagen Sie dem hohen Dollarkurs ein Schnippchen

Lesezeit: < 1 Minute Sie verkaufen an Kunden im Dollar-Raum? Dann rechnen Sie mit diesem Szenario: Der Dollarkurs bleibt hoch - der Dollar wird also auf absehbare Zeit schwach bleiben. Der wichtigste Grund für den hohen Dollarkurs ist die Rezession in den USA. Dennoch muss der schwache Dollar, der Kaufen aus dem Euro-Raum teurer macht, Ihr Exportgeschäft nicht abwürgen. Lernen Sie von Unternehmen, die Ihr Geschäft trotz Verfalls der US-Währung ausgebaut haben.

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So schlagen Sie dem hohen Dollarkurs ein Schnippchen

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So profitieren Sie vom hohen Dollarkurs:

  1. Schließen Sie ein Währungssicherungsgeschäft ab. Dieses garantiert Ihnen ein vorab festgelegtes Umtauschverhältnis zwischen Dollar und Euro zu einem Zeitpunkt in der Zukunft, etwa bei Lieferung.
  2. Verlagern Sie Ihre Produktion möglichst in den Dollar-Raum. Dann fallen sowohl Ihre Kosten als auch Ihre Erlöse in Dollar an. Die Marge bleibt davon aber unberührt, ist etwa vom Gashersteller Linde zu hören, der sich dieser Praxis bedient.
  3. Schreiben Sie den Euro-Dollar-Kurs gleich bei Abschluss des Kaufvertrags fest. Auf diese Weise schützen Sie sich gegen weiter verfallende Außenkaufkraft der Kunden, die mit Dollar bezahlen.

Zusatztipp
Kaufen Sie eine Firma in den USA, wenn sich die Gelegenheit ergibt. In dem Umfeld aus niedrigem Dollarkurs und Rezession sind die Preise für Firmenbeteiligungen so niedrig wie lange nicht mehr.

Erschließen Sie neue Kunden. Wenn Aufträge aus dem Dollar-Raum wegen der Schwindsucht der Währung weniger lukrativ sind, sollten Sie eher auf Kunden aus Asien und Osteuropa setzen. Deren Aufträge sind vom Dollarkurs nicht betroffen.

Nutzen Sie das Niedriglohnland USA
Bei der Suche nach Beschaffungsquellen und Produktionsstandorten sollten Sie in Zukunft nicht nur nach China, Indien und Osteuropa schauen. Diese Regionen sind nicht nur durch Risiken belastet, sie bekommen auch einen neuen Konkurrenten, der mehr Rechts- und Kommunikationssicherheit sowie eine bessere Infrastruktur bietet: die USA.

Beispiel: Einen amerikanischen Ingenieur können Sie heute um 20 Prozent günstiger engagieren als noch vor einem Jahr. Jeder Ihrer Einkäufe im NAFTA-Raum (USA, Kanada, Mexiko) wird durch den Dollarkurs günstiger. Die Autoindustrie, die Flugzeughersteller und der Maschinenbau können vom Einkauf im Dollar-Raum besonders profitieren.

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