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Abmahnung für einen Azubi: Das müssen Sie beachten

Lesezeit: < 1 Minute Wer eine Abmahnung an einen Azubi ohne jegliche Vorbereitung schreibt, der könnte auch darauf verzichten. Denn wirksam ist eine Abmahnung nur dann, wenn sie inhaltlich absolut in Ordnung ist. Das gilt nicht nur für das beschriebene Fehlverhalten. Auch Konsequenzen sollten angedroht werden - für den Fall, dass sich das Verhalten des Azubis nicht ändert.

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Abmahnung für einen Azubi: Das müssen Sie beachten

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Die Abmahnung ist ein Instrument, das Sie als Ausbilder vor allem nutzen, um  

  • einen Azubi zu disziplinieren und  
  • eine Kündigung vorzubereiten.  

Kurz: Eine Abmahnung ist immer unerfreulich und setzt voraus, dass etwas Negatives passiert ist bzw. regelmäßig passiert. Der klassische Fall: Ein Azubi erscheint morgens einfach nicht pünktlich. Immer wieder kommt er ein paar Minuten später und manchmal ist es auch länger als eine Stunde. 

Abmahnung statt Kündigung, wenn der Azubi nicht pünktlich ist  
Zu Recht werden Sie sagen: So geht es nicht! Wer in Ihrem Betrieb eine Ausbildung absolviert, der hat morgens pünktlich zu erscheinen. Und wenn ein Azubi das nicht versteht, dann wird er gekündigt. Und das genau sagen Sie dann nicht mehr zu Recht. Denn die geltende Rechtsprechung gibt vor: Die Kündigung eines Azubis ist zwar auch wegen häufigen Zuspätkommens rechtens. Aber: Sie müssen ihm zuvor mindestens eine Abmahnung zukommen lassen.

Mit der Abmahnung geben Sie dem Azubi die Chance, sein Verhalten zu ändern. Sie müssen ihn also schriftlich darauf hinweisen, dass Sie die ständigen Verspätungen nicht dulden und dass eine Änderung erforderlich ist. Dabei sollten Sie auch nicht darauf verzichten, das Fehlverhalten sehr konkret beim Namen zu nennen. Die Abmahnung sollte genau aufführen, wann der Azubi um wie viel Minuten verspätet im Betrieb erschienen ist.  

Und noch etwas sollten Sie nicht unerwähnt lassen: Drohen Sie in der Abmahnung eine Kündigung an, wenn es keine Verhaltensänderung gibt. Nur dann können Sie im Falle eines Falles gegenüber dem Azubi konsequent auftreten.  

Die 3 unverzichtbaren Bestandteile einer Abmahnung an einen Azubi  

  • Beanstanden Sie das Fehlverhalten ganz genau – mit Angabe der genauen Zeit und des Ortes
  • Geben Sie klipp und klar zum Ausdruck: Sie dulden das Fehlverhalten nicht!
  • Drohen Sie mit Konsequenzen! Der Azubi muss wissen, dass dauerhaftes Zuspätkommen letztlich zum Verlust des Ausbildungsplatzes führen kann.

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