Geldanlage

Flüssiges Gold: Whiskey als Kapitalanlage kann sich lohnen

geschrieben von Burkhard Strack

Whiskey ist eine Kapitalanlage, die ähnlich wie Wein auch mit Seltenheit und Alter immer wertvoller wird. Besonders Single Malt eignet sich gut als Anlageobjekt, allerdings müssen Sie dabei einige Faktoren beachten. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel!

In Sachwerte zu investieren ist für viele Menschen der logische Schritt, wenn es auf den Kapitalmärkten kriselt. Sachwerte stehen für Beständigkeit, sind nicht an Kurse gebunden und sind inflationsgeschützt.

Investieren Sie in Whiskey als Kapitalanlage

Neben Oldtimern, Kunst, Antiquitäten und Wein können interessierte Anleger auch in Whiskey investieren, der als flüssiges Gold gehandelt wird. Die Nachfrage nach guten Tropfen ist ungebrochen hoch und viele alte Bestände gehen langsam aber sicher zu Ende, wodurch sie im Wert immens ansteigen. Besonders in Indien und China wächst die Nachfrage konstant, weshalb auch für die nächsten 10 bis 20 Jahre mit großem Interesse an Whiskey gerechnet werden kann.

Um in Whiskey zu investieren, sollten sich Anleger in dem Gebiet auskennen, denn nicht jede der auf dem Markt erhältlichen Sorten ist als Kapitalanlage geeignet. Hat man allerdings einen edlen Tropfen gefunden, kann der Wert innerhalb weniger Jahre stark ansteigen und Ihnen eine hohe Rendite einbringen.

Single Malt Scotch Whiskey ist der einzige, der unter Umständen Traumrenditen erbringen kann

Allerdings kommt es auf viele Faktoren an, um wirklich Gewinn zu machen. So muss nicht nur die Sorte die richtige sein, sondern auch die Abfüllung. Zudem gibt es den Bourbon Whiskey, der gute vierstellige Beträge erreichen kann, aber nur einen wahren Investitionsstar im Sinne der Kapitalanlage und das ist Single Malt Scotch Whiskey.

Viele Anleger gehen schon seit langer Zeit den Weg, neue und limitierte Single Malt Whiskeys einzukaufen und solange wegzusperren, bis die Flaschen im Wert gestiegen sind. Darauf gibt es zwar keine Garantie, aber durchaus auch Destillerien, die dafür bekannt sind.

Kaufen Sie nur limitierte Sorten

Zu den bekannten Destillerien mit guten und häufig wertvollen Tropfen gehören unter anderem Macallan, Ardbeg und Dalmore. Ihr Whiskey sollte unbedingt in der Destillerie direkt abgefüllt werden und nicht über Dritte, dies kann sich ebenfalls negativ auf den Wert auswirken. Je bekannter eine Marke ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihren Single Malt später für teures Geld weiterverkaufen können.

Wichtig ist, dass Sie beim Kauf limitierter Whiskeys das Limit bedenken. Höchstens 10.000 Flaschen sollte es von einem Whiskey geben, sonst gilt er nicht als limitiert und kann nicht zu hohen Preisen weiterverkauft werden. Für diese limitierten Flaschen werden meist mindestens 100 Euro Anfangspreis fällig, was sich allerdings nach ein paar Jahren oder Jahrzehnten auszahlen kann. Eine Garantie gibt es dafür allerdings nicht. 

Schon mit Kleinstbeträgen können Sie investieren

Achten Sie zudem auf Abfüllungen in Fassstärke (Single Cask). Abfüllungen aus den Jahren 1960 bis 1980 zählen hier als wertvolle Kandidaten, mit denen eine gute Rendite gemacht werden kann – wenn Sie bereits seit Beginn eine Flasche besitzen. Wollen Sie heutzutage eine Flasche davon kaufen, beginnen die Preise bei 1.000 Euro. Grundsätzlich gilt, dass der Whiskey teurer wird, je älter er ist.

Ein Vorteil der Kapitalanlage Whiskey ist, dass Sie schon mit geringen Beträgen investieren können, indem Sie beispielsweise nur eine Flasche kaufen. Der Nachteil ist, dass es keine Garantie auf die Wertsteigerung gibt und Sie den Whiskey nicht selbst trinken können, da der Wert sonst dahin ist.

Lesen Sie mehr zum Thema Sachwerte als Kapitalanlage in diesem Artikel!

Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied), Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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