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Skagen: Sehenswürdigkeiten in der ‚Stadt des Lichts und der Erholung‘

Sie suchen Erholung pur? Fahren Sie nach Skagen im Norden Jütlands, wo Nord- und Ostsee aufeinandertreffen. Der Ort, der für sein klares Licht berühmt ist und eine der produktivsten Künstlerkolonien Europas war, ist ein wahres Ferienidyll.

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Skagen: Sehenswürdigkeiten in der ‚Stadt des Lichts und der Erholung‘

Das 8750 Einwohner zählende Skagen ist nicht nur die nördlichste Stadt Dänemarks, sondern auch die einzige Stadt, die sowohl an der Nord- als auch an der Ostsee liegt. Das malerische Hafenstädtchen liegt an der Nordspitze Jütlands und ist von langen Sandstränden umgeben.

Skagen ist sowohl der Name der Stadt als auch der Halbinsel, die spitz in den Skagerrak, den Teil der Nordsee zwischen der Nordüste Jütlands, der Südküste Norwegens und der Südküste Schwedens, hineinragt. Dort an der Spitze, die Grenen genannt wird, treffen die Wellen der Nord- und der Ostsee aufeinander. Unweit der Landspitze liegt das Grab des dänischen Dichters Holger Drachmann in den Dünen.

Dänemarks hoher Norden, Heimat der Skagenmaler
Das kleine Städtchen, das im 19. Jahrhundert eine Künstlerkolonie war, ist heute ein beliebter Ferienort der Dänen und Schweden. An der Küste Skagens entdeckten skandinavische Maler, darunter der Norweger Peder Severin Krøyer und die Dänin Anna Ancher, die Magie des Lichts für die neue Landschaftsmalerei.

Die "Skagenmaler", wie sich die Künstler nannten, gelangten mit ihrer Freiluftmalerei in der 80er und 90er Jahren des 19. Jahrhunderts zu überregionaler Bedeutung. 1908 gründeten die Künstler zusammen mit dem Hotelier und Bruder Anna Anchers, im Treffpunkt der Künstlergemeinde, dem Hotel des Vaters von Anna Ancher, das "Skagens Museum" mit zahlreichen Werken der Künstler. 1928 brachte man die Sammlung in einem neuen Museumsgebäude unter. Dort sind etwa 1100 naturalistische, realistische und impressionistische Werke der ehemaligen Künstlerkolonie ausgestellt.

Die Leuchttürme von Skagen
Skagen besitzt drei Leuchttürme, die sich an der Ostseite des Ortes befinden. Der schönste der Leuchttürme ist der Nachbau eines 1561 errichteten Feuerträgers, der einem alten Ziehbrunnen ähnelt. Ein mit brennendem Holz beladener Eisenkorb konnte bei diesem Wippfeuer an einem großen Hebel nach oben gezogen werden und war dadurch weithin sichtbar. Der auffälligste Leuchtturm ist der "Graue Turm", der mit seinen 46 Metern der zweithöchste Leuchtturm Dänemarks ist. Dann gibt es noch den "Weißen Turm", der sich von dem aus Ziegeln gemauerten Wasserturm durch seine weiße Farbe abhebt .

Ausflugsziele: Grenen, versandete Kirche und Wanderdüne
Das beliebteste Ausflugsziel ist Grenen, die sich ständig wandelnde Sandzunge. Dort kann man beobachten, wie die Wellen der Ost- und Nordsee zusammenstoßen. Die genaue Lage und Form der äußersten Sandzunge kann sich von Tag zu Tag erheblich ändern, abhängig von Strom- und Windverhältnissen. Auch die "versandete" Sankt Laurentii Kirche ist beliebtes Ziel. 1775 wurden Teile der Kirche in einem kräftigen Sturm vom Sand begraben. Zehn Jahre später wurde der Kampf gegen den Sand aufgegeben und die Kirche geschlossen. Heute ist nur noch der Turm zu sehen.

Zu einem Urlaub in Skagen gehört natürlich auch ein Ausflug zur Wanderdüne "Råbjerg Mile", einer 40 Meter hohen Riesendüne, die eine Ausdehnung von einem Kilometer hat, deren Form, Größe und Lage sich immer wieder ändern und die sich halbmondförmig Richtung Osten bewegt um irgendwann einmal ganz im Meer zu verschwinden.

Tipp: Mehr zu Skagen finden Sie auf der Website der dänischen Tourist Information.

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