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Die innere Kündigung: Beugen Sie mit Lob vor

Lesezeit: 2 Minuten Eine Studie belegt es: Jeder vierte Arbeitnehmer hat keine Lust mehr auf seinen Job. Er hat die "Innere Kündigung" ausgesprochen. Für Arbeitgeber eine Schreckensnachricht. Lesen Sie hier, wie Sie als Vorgesetzter dem Trend entgegen wirken. Mit guter Gesprächsführung können Sie Ihre Mitarbeiter wieder begeistern.

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Die innere Kündigung: Beugen Sie mit Lob vor

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Die innere Kündigung: Beugen Sie mit Lob vor

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Studien belegen: Fast ein Viertel hat innerlich schon gekündigt

Das Beratungsunternehmen Gallup hat es in einer Studie wissenschaftlich belegt: 23 Prozent  der deutschen Arbeitnehmer haben innerlich gekündigt. Nahezu jeder Vierte hat sich also innerlich bereits von seinem Arbeitsplatz gelöst. Seit mehr als zehn Jahren befragt das Unternehmen deutsche Arbeitnehmer zum Thema.

Die Tendenz ist eindeutig: Es gibt immer mehr Menschen, die sich nicht an ihren Arbeitsplatz gebunden fühlen. Nur noch 14 Prozent fühlen sich nach eigener Aussage „hoch motiviert“.

Gegen die innere Kündigung: Als Vorgesetzter müssen Sie mit Ihren Mitarbeitern sprechen

Der hauptsächliche Grund für die innere Kündigung: Inkompetente Vorgesetzte. Arbeitnehmer vermissen Lob und Resonanz auf ihr Tun. Sie fühlen sich als Mensch nicht ernst genommen. Die Folge ist klar: Mitarbeiter machen Dienst nach Vorschrift und sind nicht mehr effektiv.

Gesprächsführung gegen die innere Kündigung: Loben Sie ganz gezielt

Mitarbeiterführung ist Arbeit. Dafür werden Sie als Vorgesetzter von Ihrem Arbeitgeber bezahlt. Auch wenn es Mühe macht: Sie müssen Ihre Mitarbeiter als Individuen sehen und auch so mit Ihnen umgehen. Loben Sie Ihre Mitarbeiter ganz gezielt. Als Arbeitshilfe empfiehlt sich eine Excel-Tabelle.

Tragen Sie jedesmal ein, wenn Ihr Mitarbeiter etwas Gutes gemacht hat. So haben Sie nach einer Weile die Möglichkeit, ganz gezielt zu loben. „Ja, ich beobachte Ihr Verhalten schon seit einiger Zeit. Vor drei Wochen haben Sie im Meeting geglänzt. Die Kalkulation drei Tage später war sehr gut. Und letzte Woche haben Sie das entsprechende Angebot bei mir abgegeben. Ich sage Ihnen was: Vielen Dank! Genauso werden wir es jetzt machen!“

Kluge Gesprächsführung: Loben Sie vor Zeugen

Vor dem versammelten Team mag keiner getadelt werden. Gelobt hingegen schon, denn dann bekommen die Kollegen es mit. Befolgen Sie die folgende Regel:

Lob meist vor Zeugen – Tadel meist im Vier-Augen-Gespräch

Gegen die Wirkungslosigkeit: Erläutern Sie Ihre Entscheidungen

Viele Mitarbeiter haben das Gefühl, dass über Ihre Köpfe hinweg entschieden wird. Halten Sie sich als Führungskraft immer vor Augen: Erläutern Sie Ihre Entscheidungen.

Natürlich werden die in einem Wirtschaftsunternehmen nicht basisdemokratisch getroffen. Aber wenn Sie immer wieder erläutern, warum eine Änderung erfolgt, fühlen sich Ihre Mitarbeiter wertgeschätzt. Die Folge: Sie identifizieren sich stärker mit ihrer Arbeit. Die innere Kündigung kann abgewehrt werden.

Bildnachweis: LIGHTFIELD STUDIOS / stock.adobe.com

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