Hobby & Freizeit

Wie Sie Extremsport erleben können

geschrieben von Antje Sengebusch

Es gibt wohl kaum einen Bereich, der die Gemüter so spaltet wie der Extremsport. Extremsportler sind auf der Suche nach dem Risiko und dem Kick, sich flüchten sich in den Extremen aus dem Alltag. Dabei gehen die Sportler aber immer wieder große Gefahr ein. Aber wo findet die Geschichte des Extremsports eigentlich seinen Ursprung?

Die Geschichte des Extremsports beginnt

In den 1970er Jahren war die Fitnesswelle auf der ganzen Welt zu spüren. Kaum zu glauben, aber dies hatte Auswirkungen auf viele kulturelle Bereiche. So wurden unter anderem die Ernährung und Mode, unsere Freizeit und Arbeit und auch das Körperbewusstsein beeinflusst. So wurden zum Beispiel auch die traditionellen Sportarten durch die Fun- und Extremsportarten ersetzt.

Es fanden sich Bungee-Jumping, Klettern, Skaten oder Paragleiten auf den Listen der Sportler wieder. Auch die Extremwettkämpfe wie zum Beispiel der Iron-Man verstärkten den Wandel im Sportbereich. Sportler sind immer weiter bereit dazu, ihren Körper an das Limit zu bringen und die eigenen Grenzen auszutesten.

Aber auch der Marathon gehört zu einem Extremwettkampf. Für viele Sportler ist der Extremsport mehr als nur eine reine Freizeitbeschäftigung. Vielmehr wird es zu einer Lebensaufgabe, das Beste aus dem eigenen Körper herauszuholen. Auch die Lebensphilosophie wird hier auf eine ganz bestimmte Weise verändert. Neben dem Effekt, dass Sport gesund ist, formt dieser auch noch die mentalen Kräfte.

Mit dem Extremsport dem Alltag entfliehen

In unserer sehr stressigen Welt, die vorwiegend von Hektik und Terminen geprägt ist, finden viele Menschen im Extremsport eine Entspannung und einen Ausgleich. Es ist für Außenstehende kaum vorstellbar, aber Extremsportler entspannen und erholen sich bei ihrer Sportart. Durch das Adrenalin im Körper, welches bei den meisten Extremsportarten ausgeschüttet wird, bekommen zum Beispiel Jumper oder Biker den Kick, nach dem sie gesucht haben. Während des Trainings wird der Körper in der Regel zu einem Werkzeug des Willens.

Was versteckt sich hinter dem Downhill Biking?

Immer wieder kommt es vor, dass sich aus ganz normalen Sportarten Extreme entwickeln. Sportler testen ihre Grenzen immer wieder gerne aus. Aus diesem Grund entstehen auch immer häufiger neue Extremsportarten, wie zum Beispiel das Downhill Biking.

Was ist das Besondere am Downhill Biking?

Im Downhill Biking ist eine extreme Variante des Radsportes. Downhill bedeutet im Deutschen Abfahrt. Mit einem speziellen Fahrrad, auch Bike genannt, werden meist sehr steile Abhänge heruntergefahren. Ähnlich wie auch beim BMX-Fahren oder beim Motocross ist es notwendig, bei dieser Sportart auf einen besonderen Schutz zu achten. Vor allem muss der Kopf durch einen Helm geschützt werden.

Denn hin und wieder kommt auch beim Downhill Biking zu schweren Unfällen. Weiterhin wären auch noch Knie- und Ellenbogenschützer beim Downhill Biking sehr ratsam. Das wohl wichtigste Utensil für diese Sportart ist aber das passende Bike. Ein Downhill Bike muss bestimme Voraussetzungen erfüllen. Denn hierbei handelt es sich nicht um ein normales Mountainbike.

Worauf sollte beim Kauf eines Downhill Bikes geachtet werden?

Wer sich ein Bike für diese Extremsportart kaufen möchte, sollte vor allem darauf achten, dass dies extrem stabil ist. Für ein gutes Bike muss aber auch einiges investiert werden. Denn diese Bikes sind dafür konzipiert worden, um Bergstrecken herunter jagen zu können. Versteckte Mängel könnten hier eine Gefahr für die eigene Gesundheit werden. Weiterhin sollte auch auf das Gewicht geachtet werden. Ein Downhill Bike sollte zwischen 16 und 21kg wiegen.

Der Rahmen sollte aus Aluminium sein und das Rad an sich muss voll gefedert sein. Die Sitzposition sollte eher hecklastig sein, nur so kann der perfekte Schwerpunkt erreicht werden. Das Bike sollte nur über hydraulische Scheibenbremsen verfügen, da diese einfach verlässlicher sind als mechanische Bremsen. Der Durchmesser der Bremsscheiden sollte 200mm betragen. So kann der Fahrer im Notfall ideal bremsen.

 

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Antje Sengebusch

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