Krankenversicherung

Zahnersatz: Brauchen Sie wirklich eine Zusatzversicherung?

Seit dem 01. Januar 2005 zahlen die Krankenkassen für Zahnersatz nur noch einen festen Zuschuss. Für die meisten Behandlungen müssen Sie etwa 35 bis 50 Prozent aus eigener Tasche bezahlen. Viele Versicherer bieten Ihnen daher spezielle Zusatzversicherungen an, die diese Kosten übernehmen. Brauchen Sie diese wirklich?

Der Bund der Versicherten (BdV), ein Verein, der Versicherungskunden unabhängig informiert – rät im Juni 2006: Wesentlich wichtiger als eine Zahn-Zusatzversicherung seien eine Risikolebens-, Berufsunfähigkeits- sowie eine Unfall- und Privathaftpflichtversicherung. Denn diese würden wirklich existenzbedrohende Risiken abdecken. Erst wenn bei Ihnen in nächster Zeit eine größere Zahnbehandlung ansteht, sei eine Zusatzversicherung auf jeden Fall sinnvoll.

Allerdings sollten Sie vorher mit Ihrer Versicherung folgende Fragen klären: Zählen Inlays ebenfalls zum Zahnersatz? Werden die Arzthonorare auch bis zum Höchstbetrag (3,5-fach) oder nur bis zum Regelhöchstsatz (2,3-fach) bezahlt? Gibt es Obergrenzen, vor allem in den ersten Jahren? Gibt es eine Wartezeit?

Empfehlenswerte Anbieter sind laut BdV: Arag, inter, DKV, R+V, Deutscher Ring und Barmenia. Am besten holen Sie sich zum Vergleich mehrere Angebote einer Zahnersatz-Zusatzversicherung ein.
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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.