Krankenversicherung

Wechsel der Krankenversicherung gut überlegen

Wechsel der Krankenversicherung gut überlegen
geschrieben von Burkhard Strack

Bei der Krankenversicherung gilt ab Januar der allgemeine Beitragssatz, sodass freiwillig gesetzlich Versicherte keine je nach Kasse unterschiedlichen Beiträge mehr zahlen. Dadurch steigen für eine große Zahl der Versicherten die Beiträge.

Außerdem darf die Krankenversicherung einen Zuschlag erheben, wenn der Beitrag nicht reicht, und zwar bis zu 1% des Bruttoeinkommens. Tritt dieser Fall ein, gilt ein Sonderkündigungsrecht und die 18-monatige Bindungsfrist an die Krankenkasse entfällt. Grund genug für Versicherte, sich einen Wechsel in die private Krankenversicherung zu überlegen.

Der Bund versicherter Unternehmer jedoch gibt den Rat, sich einen Wechsel in die private Krankenversicherung gründlich zu überlegen. Zwar wird mit niedrigen Tarifen 2008 geworben, Neuzugänge könnten 2009 allerdings mit um 10 bis 15 % höheren Beiträgen rechnen. Dies ist zum Teil in den beim Versicherungswechsel übertragbaren Altersrückstellungen begründet.

Bestandskunden der privaten Krankenversicherungen können nur in den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 wechseln und die Altersrückstellungen mitnehmen. Allerdings nur in Höhe des Basistarifs. Dieser Basistarif wird ab 2009 eingeführt und bietet der gesetzlichen Krankenkasse vergleichbare Leistungen. Nach einem Wechsel der Krankenversicherung wären Kunden für 18 Monate an den Basistarif gebunden, erst danach könnten Sie, sofern überhaupt möglich, in einen günstigeren Tarif wechseln.

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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