Honorarberatung vs. Provisionsgeschäft – die richtige Beratung für Sie

Honorarberatung oder Provisionsgeschäft - welches ist die die richtige Beratung für Sie?

Ein häufiges Klischee lautet: „Makler verkaufen nur die teuersten Versicherungsprodukte, um eine entsprechend hohe Provision zu erhalten.“ Kann der Versicherungsnehmer trotzdem mit ruhigem Gewissen und Vertrauen in eine Beratung gehen, wenn Makler scheinbar berüchtigt dafür sind, provisionsorientiert zu handeln? Honorarberatung macht dies möglich!

Das Provisionsgeschäft und das damit verbundene Erscheinungsbild der Versicherungsbranche werden von der Gesellschaft häufig kritisiert. Die Menschen sind skeptischer geworden, was ihre persönlichen Daten und vor allem ihre Geldanlagen angeht.

Wieso einem Versicherungsmakler das Vertrauen entgegenbringen, Geld in eine Versicherung anzulegen, wenn ungewiss ist, ob man eine Beratung erhält, die wirklich die eigenen Wünsche berücksichtigt? Und ob man dann überhaupt ein Versicherungsprodukt empfohlen bekommt, das zum persönlichen Lebensabschnitt und zur Zukunftsplanung passt? Bei einigen Versicherungsvermittlern kann gewählt werden – Beratung auf Provisionsbasis oder mit Honorarvergütung.

Was dem Provisionsmodell in Sachen Beratung angekreidet wird, macht sich die Honorarberatung damit zu eigen – den Handlungsspielraum, dem Kunden individuellen Service und die richtige Beratung der Produkte zu garantieren. Sie steht dafür, den Versicherungsnehmer in vollem Umfang und seiner Lebenssituation entsprechend zu beraten – unabhängig von einem bestimmten Produkt.

Wie funktioniert die Honorarberatung? 
Zwischen Vermittler und Kunde wird schließlich ein Honorar vereinbart, das die geleistete Beratung vergütet und somit die übliche Provision ersetzt, die der Vermittler für das verkaufte Produkt erhalten hätte.

Letztere ist bereits in den Versicherungsbeiträgen mit einkalkuliert, jedoch für den Versicherungsnehmer meist zu intransparent dargestellt, sodass dieser vermutlich nicht weiß, wie viel Geld vom monatlichen Beitrag an den Vermittler geht. Produkt- und Beratungskosten vermischen sich beim Provisionsmodell und herauskommt eine undurchsichtige Darstellung der sogenannten Abschluss- und Vertriebskosten.

Die Honorarberatung unterscheidet sich nun vom Provisionsgeschäft durch die direkte Offenlegung der Kosten. Die Vergütung orientiert sich, wie beispielsweise beim Steuerberater, an dem Aufwand der Beratung und wird individuell im unmittelbaren Gespräch mit dem Vermittler vereinbart. Der Versicherungsnehmer ist dadurch, dass das Honorar und andere Kosten, wie z. B. die Verwaltungskosten, gesondert aufgeführt werden, über jegliche Kosten informiert. 

Die transparente Trennung von Produkt- und Beratungskosten ist jedoch ein noch nicht weit verbreitetes Geschäftsmodell in der Versicherungsbranche, das sich gezielt auf die kundenspezifische Beratung der Versicherungsprodukte spezialisiert hat. In der klaren Entkopplung von Kosten und Beratung besteht die Möglichkeit, Kunden noch bedarfsgerechter und vor allem transparent zu beraten.

Veröffentlicht am 13. September 2011