Versicherung

Eine Krankenversicherung für Tiere lohnt nicht immer

Auch Tiere brauchen gelegentlich eine Behandlung bei einem Veterinär, die Tierhalter meist aus eigener Tasche bezahlen müssen. Da dies schnell teuer werden kann, gibt es die Möglichkeit eine Krankenversicherung für Tiere abzuschließen. Ob das lohnt, lesen Sie in diesem Artikel!

Eine Krankenversicherung abzuschließen ist in Deutschland für alle Bürger Pflicht. Doch auch Tiere müssen mal zum Arzt. Ebenso wie für Menschen eine Behandlung beim Arzt oder im Krankenhaus sehr teuer werden kann, kann sie das auch für Tiere.

Damit Tierhalter nicht bei einer Erkrankung ihres Tiers plötzlich Nöte haben, das fällige Geld für die Behandlung aufzutreiben, gibt es die Möglichkeit eine Krankenversicherung für Tiere abzuschließen.

Eine Krankenversicherung für Tiere kann nützlich sein

So sind Behandlungen an den Zähnen oder Augen bei Tieren meist noch günstig. Geht es aber um die Operation eines komplizierten Bruchs, dann werden schnell vier- bis fünfstellige Summen fällig. Eine Versicherung für Tiere ist an bestimmte Bedingungen geknüpft und lohnt sich nicht immer. So müssen die Tiere vorher untersucht und kerngesund sein, sonst ist es für die Halter nicht möglich eine Krankenversicherung für ihr Tier abzuschließen.

Je nach Rasse, Gewicht, Größe und vor allem Alter werden Tierversicherungen berechnet. Je älter ein Tier ist, desto teurer ist in der Regel auch die Police.  Für Hunde können die Versicherungskosten jährlich zwischen 230 und 775 Euro und für Katzen zwischen 129 und 400 Euro liegen.

Nicht jede Behandlung wird auch von der Versicherungsgesellschaft abgedeckt

Grundsätzlich können sich diese Summen lohnen. Sollte einmal ein aufwendiger Eingriff vorgenommen werden, haben Halter die Versicherungssumme somit schon wieder raus. Allerdings wird nicht jeder Eingriff am Tier von der Versicherung bezahlt, weshalb Krankenversicherungen für Tiere häufig als zu teuer und überflüssig angesehen werden.

Impfungen oder Kastrationen werden beispielsweise nicht von einer Versicherung übernommen. Und auch bei Behandlungen, die im Rahmen des Versicherungsschutzes durchgeführt werden, müssen Tierhalter meist noch einen Eigenanteil leisten.

Statt einer Krankenversicherung lohnt sich eine OP-Versicherung für Tiere

Für Verbraucher kann es daher günstiger sein, selbst regelmäßig ein wenig Geld zur Seite zu legen, um eventuell anstehende Behandlungen zu bezahlen. Eine Alternative zu einer vollen Krankenversicherung für Tiere ist eine reine OP-Versicherung.

Diese liegt für Hunde bei rund 130 Euro im Jahr, für Katzen werden 100 Euro fällig. Da gerade Operationen das sind, was teuer ist, kann eine solche Versicherung Sinn machen. Kleinere Eingriffe werden dann aus eigener Tasche bezahlt.

Weitere wichtige Versicherungen für Ihr Tier

Weiterhin wichtig insbesondere für Hundehalter ist, dass sie eine Haftpflichtversicherung für ihr Tier haben. Die Versicherungssumme sollte dabei mindestens 3 Mio. Euro für Sach- und Personenschaden abdecken. Für rund 100 Euro im Jahr ist diese Tier-Haftpflichtversicherung zu haben und neben einer OP-Versicherung eine gute Investition in ein Haustier. Meerschweinchen oder Katzen sind meistens über die Privathaftpflicht des Hundehalters mit abgedeckt.

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.