Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung musste trotz falscher Angaben zahlen

Berufsunfähigkeitsversicherung musste trotz falscher Angaben zahlen
geschrieben von Burkhard Strack

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung verweigerte einem Versicherten auf Grund falscher Gesundheitsangaben die vereinbarte Rente. Auf dem Antragsformular hatte er die Frage nach Vorerkrankungen verneint, befand sich jedoch bereits mehrere Jahre wegen Rückenschmerzen in ärztlicher Behandlung, wie das Versicherungsunternehmen herausfand.

Der Versicherte konnte in der Verhandlung vor dem Oberlandesgericht (OLG) Bamberg (Az. 1 U 181/06)  jedoch nachweisen, dass der beim Ausfüllen des Formulars anwesende Versicherungsvertreter meinte, die Rückenschmerzen seien berufs- und altersbedingt und müssten daher nicht genannt werden.

Aufgrund dieser falschen Aussage des Vertreters, die die Richter der Berufsunfähigkeitsversicherung zurechneten, konnte der Vertrag nicht aufgelöst werden, und der Versicherte bekam seine Rente.
Auf solches Glück im Unglück kann man sich nicht verlassen: Antworten Sie bei allen Gesundheitsangaben wahrheitsgemäß und zutreffend.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Dieser Artikel wurde noch nicht bewertet!
Please wait...

Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

Leave a Comment