Wie Sie Oldtimer richtig versichern

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Dabei haben die Versicherungsgesellschaften schnell erkannt, dass die Kfz-Versicherung für Oldtimer besonders lukrativ ist, denn der Besitzer eines Oldtimers behandelt diesen wesentlich sorgsamer als jedes Alltagsauto. Daher sind die Versicherungsbeiträge für einen Oldtimer wesentlich günstiger als reguläre Tarife, weil sich die Schäden in Grenzen halten.

Das haben auch einige findige Autobesitzer erkannt und die Oldtimer-Versicherungen missbraucht. Daher hat jede Autoversicherung innerhalb eines gewissen Rahmens ihre eigenen Bedingungen, danach richtet sich auch für Sie, was der beste Versicherer sein könnte.

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Wann ist ein Fahrzeug ein Oldtimer?

Zunächst einmal können Sie Oldtimer in drei Kategorien einteilen, wie sie von der Autoversicherung angewandt werden. Bedenken Sie dabei jedoch, dass nicht überall die Voraussetzungen für das Mindesalter einheitlich sind, diese können von Gesellschaft zu Gesellschaft variieren. So lassen sich betagte Automobile in Youngtimer, Oldtimer und Klassiker einordnen.

Den Youngtimer-Status erkennen die Versicherer ab einem Fahrzeugalter zwischen 15 und 20 Jahren an, den Oldtimer-Status ab 25 bis 30 Jahren. Viele Versicherer haben darüber hinaus die Zuordnung "Klassiker" geschaffen. Diese kommt infrage, wenn Ihr alter mobiler Schatz mindestens 40 Jahre alt ist. Das sind die grundsätzlichen Bedingungen, die Ihr klassisches Automobil erfüllen muss, um in den Genuss einer entsprechenden Kfz-Versicherung zu gelangen.

Anforderungen an Sie

Außerdem werden auch an den Besitzer Anforderungen gestellt, sowohl, was Themen um das Auto betrifft, aber auch die persönlichen Voraussetzungen haben Bedeutung. Jedoch gibt es gerade hier die größten Unterschiede zwischen den einzelnen Versicherern. Damit Sie eine Autoversicherung für Oldtimer abschließen können, müssen Sie selbst ein gewisses Mindestalter haben.

Das bewegt sich meist zwischen 20 und 25 Jahre. Darüber hinaus müssen Sie ein Alltagsfahrzeug besitzen, denn wenn Ihr Veteran erst einmal speziell versichert ist, darf er nicht mehr für Alltagsfahrten genutzt werden. Je nach Versicherung darf ein Oldtimer daher maximal zwischen 5.000 und 10.000 Kilometer pro Jahr bewegt werden. Vielleicht mögen Sie jetzt denken, dass Sie bereits die meisten Hürden genommen hätten. Jedoch gibt es noch zusätzliche Bedingungen.

Nicht jedes alte Auto ist ein Oldtimer

Der Oldtimer muss in einem erhaltenswürdigen Zustand sein, das heißt, schon bei der technischen Überprüfung durch TÜV oder Dekra erklären die Ingenieure Ihr betagtes Automobil als Oldtimer oder auch nicht. Dazu müssen Sie die Definition verstehen, was eigentlich ein Oldtimer ist. So gehört ein Oldtimer zur Pflege und Erhaltung alten Kulturgutes.

Bauen Sie nun also ein Hightech-Soundsystem mit Bluetooth-Zugang und Smartphone-Adapter statt eines zur damaligen Zeit erhältlichen Autoradios ein, kann Ihnen der Oldtimer-Status verwehrt werden. Also muss sich Ihr Oldtimer im Original-Auslieferungszustand befinden. Oder, wenn modifiziert, dann nur mit zeitgenössischen Produkten, die zu jener Zeit tatsächlich erhältlich waren.

Jetzt müssen Sie nur noch ein Wertgutachten durch einen anerkannten Kfz-Gutachter erstellen lassen, damit Sie endlich Ihre Kfz-Versicherung für Ihren Oldtimer abschließen können. Je nach Versicherer muss der Mindestwert des Oldtimers zwischen 5.000 bis 7.500 Euro liegen, damit die Kfz-Versicherung für Oldtimer unterzeichnet werden kann.

Die Wahl der Autoversicherung

Doch bei der Wahl der Autoversicherung sollten Sie sich keinesfalls von der Höhe der Beitragsprämie beeinflussen lassen. Explizit bei der Kfz-Versicherung für den Oldtimer sollten der Vertragsumfang sowie die Höhe der zu erstattenden Kosten eine größere Rolle spielen. Außerdem tun Sie gut daran, das Wertgutachten jährlich oder alle zwei Jahre zu erneuern und dem Versicherer vorzulegen.

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